88 Prozent reisen jetzt schon nachhaltig ans Openair St. Gallen

Dass die Mobilität der zentrale Treiber bleibt, bestätigt auch Christof Huber, Director Festivals bei der Gadget abc Entertainment AG und verantwortlich für das Openair St. Gallen. «Eine Vollintegration des öffentlichen Verkehrs in das Ticket für Kulturveranstaltungen wäre ein wichtiger Schritt, um den CO2-Abdruck weiter zu verringern», meint er. Letztes Jahr reisten bereits 88 Prozent der Besucherinnen und Besucher mit dem ÖV, per Velo oder zu Fuss an. Mit dem Ticket bekommt man aktuell 50 Prozent Rabatt auf das Zugticket. Darüber hinaus nennt er das verstärkte Angebot von vegetarischen und veganen Produkten sowie die Verhinderung von Food-Waste als Faktoren für eine positive Umweltbilanz – hier will er bei seinem Festival auch dieses Jahr ansetzen. Bereits seit 2015 bietet man im Sittertobel ausschliesslich Schweizer Fleisch an. Das Umdenken fand aber schon lange vorher statt: Vor zwanzig Jahren benannte man die Abfallhelfer in «Trash Heroes» um und ist seither laut Huber stetig bemüht gewesen, die Green’n’Clean-Initiativen jedes Jahr weiterzuentwickeln. Seit 2019 ist das Festival durch die Kompensation der Restemissionen klimaneutral.

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