Jedes neu produzierte Smartphone erzeugt eine beachtliche Menge an CO₂-Emissionen und verbraucht wertvolle Ressourcen. Dazu kommen der hohe Energieverbrauch während der Produktion sowie die leider oft nicht fachgerechte Entsorgung der Geräte, die Schadstoffe freisetzen. Das sind wahrscheinlich keine Neuigkeiten für dich, denn das weiss mittlerweile jedes Schulkind.
Apropos Schule: Ein Smartphone ist ein nützliches Gerät, sei es für die Erreichbarkeit auf dem Schulweg oder einfach, um sich zu informieren. Doch es gibt dabei ein paar Aspekte, die du als Elternteil beachten solltest.
Wähle ein Handy aus zweiter Hand
Um der Umweltbelastung entgegenzuwirken, lohnt sich der Kauf eines Occasion-Handys. Und wenn es nicht gerade ein Kauf sein soll, dann tuts ganz bestimmt auch das alte Handy der Mutter oder des Vaters, das irgendwo in der Ecke einer Schublade verstaubt. Indem du nämlich auf Geräte aus zweiter Hand setzt, umgehst du die ressourcenintensive Herstellung und verlängerst gleichzeitig die Lebensdauer des Smartphones, was wiederum den Elektroschrott und deinen CO₂-Fussabdruck reduziert.
Neben dem ökologischen Aspekt bietet der Kauf eines Secondhand-Smartphones auch finanzielle Vorteile. Die Geräte sind in der Regel deutlich günstiger als neue Modelle, ohne dass dabei Abstriche bei der Leistung gemacht werden müssen.
Im Internet lauern Gefahren
Nun hat dein Kind ein Handy und ist damit automatisch mit der grossen weiten Welt vernetzt, in der allerdings auch Gefahren lauern. Es ist wichtig, dass du deiner Tochter oder deinem Sohn diese auch bewusst machst und dein Kind gleich zu Beginn begleitest.
Zunächst solltest du sicherstellen, dass das Gerät über die neuesten Sicherheitsupdates verfügt. Diese schützen das Smartphone vor Viren und anderen Bedrohungen aus dem Internet. Ausserdem ist es sinnvoll, eine Kindersicherung auf dem Handy zu installieren. Diese kann den Zugang zu bestimmten Webseiten oder Apps einschränken und somit die Sicherheit deines Kindes im Internet erhöhen.
Mach Datenschutz und Respekt zum Thema
Auch das Thema Datenschutz darf nicht zu kurz kommen: Sprich mit deinem Kind über die Wichtigkeit von Datenschutz und bring ihm bei, keine persönlichen Informationen im Internet preiszugeben.
Schliesslich ist es auch wichtig, dass Kinder lernen, wie sie sich in der digitalen Welt verhalten sollten. Das beginnt bei der Wahl eines sicheren Passworts und reicht bis hin zum respektvollen Umgang mit anderen Nutzer*innen im Internet.
