Der Ersatz von Öl- und Gasheizungen durch Heizsysteme, die erneuerbare Energien nutzen, ist eine wichtige Umweltschutzmassnahme. Die Klimaziele der Schweiz lassen sich jedoch nur erreichen, wenn auch Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mitmachen: Immobilien sind in der Schweiz gemäss Bundesamt für Umwelt nämlich für 24 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Der allergrösste Anteil davon wird durch Heizungen verursacht, die fossile Kraftstoffe verbrennen. Neben der Umweltfreundlichkeit ist ein weiterer Vorteil von erneuerbarer Energie, dass es keine Abhängigkeit von Erdöl- oder Gasimporten mehr gibt.
Heute gibt es sehr gute Alternativen, die auf erneuerbaren Energien beruhen, sehr wenig bis null CO2 produzieren und erst noch mit Fördergeldern unterstützt werden. Dazu gehören Wärmepumpen. Nachfolgend sechs Gründe, die für eine Wärmepumpe sprechen:
Wärmepumpen brauchen wenig Strom
Eine Wärmepumpe benötigt Strom nur als Antriebsenergie. Sie gewinnt danach saubere Energie aus Luft, Erde oder Grundwasser und gibt diese an das Heizsystem ab. Wärmepumpen verwandeln aus einem Teil des eingesetzten Stroms mehrere Teile Wärme. Hat die Wärmepumpe also beispielsweise 1000 Kilowattstunden Strom im Jahr benötigt und 4000 Kilowattstunden Wärme produziert, lag die Jahresarbeitszahl bei 4. Moderne Wärmepumpen erreichen je nach Wärmequelle und individuellen Gegebenheiten Jahresarbeitszahlen von bis zu 5.
