New-Work-Begriffe

Work-Life-Blending:

Von Zuhause arbeiten, die Zugfahrt als Arbeitszeit rechnen, am Nachmittag kurz zum Coiffeur gehen, dafür unterwegs ständig Mails beantworten, am Wochenende an Zoom-Meetings teilnehmen oder im Urlaub rund um die Uhr erreichbar sein. In der vernetzten Arbeitswelt verschmelzen die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit, von der Work-Life-Balance zum Work-Life-Blending. Die Digitalisierung ermöglicht dieses räumlich und zeitlich selbstbestimmte Arbeiten, verursacht aber im Gegenzug auch einen exzessiven Smartphone-Gebrauch, unendliche To-Do-Listen und die Auflösung der klassischen Freizeit. Damit diese neue Form der Arbeit nicht in Selbstausbeutung umschlägt, braucht es bestimmte Fähigkeiten und einen vernünftigen Umgang mit der neuen Technologie.

Soft Skills:

Neben den Digitalkompetenzen sind Soft Skills die wichtigsten Fähigkeiten der Zukunft. Es handelt sich um Persönlichkeitseigenschaften, die unabhängig von reinem Fachwissen trainierbar sind. Eine Studie von McKinsey zeigt, dass bis ins Jahr 2030 bis zu 30 Prozent der Arbeitszeit automatisiert werden könnte. Zwischenmenschliche Fähigkeiten wie das Nachvollziehen komplexer Sachverhalte, Wissbegierde, Flexibilität, Urteilsvermögen oder Kreativität sind nur ein paar Bereiche, wo menschliche Fähigkeiten unersetzlich bleiben. Ebenso Kollaborationsfähigkeit, Entscheidungsfreude oder Verantwortungsbereitschaft.

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