Der Lernende Dionys Thaqi gewinnt bei «Schweizer Jugend forscht» den Sonderpreis «New Energy Systems». Seine Arbeit zeigt, wie junge Tech-Talente mit Innovationen zum Klimaschutz beitragen.
Der Lernende Dionys Thaqi gewinnt bei «Schweizer Jugend forscht» den Sonderpreis «New Energy Systems». Seine Arbeit zeigt, wie junge Tech-Talente mit Innovationen zum Klimaschutz beitragen.
L’apprenti Dionys Thaqi remporte le prix spécial «New Energy Systems» au concours de «Science et jeunesse». Il montre que les jeunes talents tech contribuent à la protection du climat par l’innovation.
Das Netto-Null-Ziel besagt, dass die Schweiz bis 2050 nicht mehr Treibhausgase ausstossen darf, als wieder aus der Atmosphäre aufgenommen werden. Während viele Jugendliche für dieses Ziel auf die Strasse gehen, setzt Dionys Thaqi dort an, wo der Hebel für den Klimaschutz besonders gross ist: bei neuen Produktionstechnologien.
Der Lernende im vierten Lehrjahr im Anlagen- und Apparatebau bei der Firma Bühler AG modifizierte für seine freiwillige technische Arbeit, die zum grössten Teil in seiner Freizeit und aus eigenem Interesse entstand, einen Benzinmotor so, dass er mit Wasserstoff läuft. Für diese Leistung wurde er Anfang Mai 2026 mit dem Sonderpreis «New Energy Systems» von «Schweizer Jugend forscht» ausgezeichnet. Unterstützt wurde sein Projekt unter anderem von namhaften Firmen wie der FPT Motorenforschung AG, der Linde plc und der Bühler AG. Sein Erfolg zeigt beispielhaft, wie junge Menschen mit innovativen Ideen zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen können.
Ein technisches Problem real anpacken
Für Dionys Thaqi war klar, dass er nicht nur theoretisch über neue Energieträger sprechen wollte. «Ich wollte praktisch untersuchen, wie sich ein bestehender Verbrennungsmotor mit Wasserstoff betreiben lässt und welche technischen Herausforderungen dabei entstehen.» Statt bestehende Technik zu ersetzen, wollte er sie weiterentwickeln. «Meine grösste Motivation war, ein reales technisches Problem anzupacken. Wasserstoff in einem Verbrennungsmotor kann grundsätzlich eine Brücke zwischen klassischer Motorentechnik und neuen Energiesystemen bilden.» Aus dieser Kombination entstand schliesslich ein Lösungsansatz für den Klimaschutz: Techniken, die ohne fossile Kraftstoffe auskommen.
Der Wechsel von Benzin auf Wasserstoff ist technisch anspruchsvoll, da Wasserstoff ein völlig anderer Energieträger ist. Diese Komplexität reizte den Lernenden, der viel Fachwissen aus seiner Ausbildung für das Projekt nutzen konnte. Sein Verständnis für Materialien und Fertigung half ihm, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Der Sonderpreis würdigt seinen Einsatz: «Die Auszeichnung bedeutet mir sehr viel, weil sie zeigt, dass mein Projekt nicht nur als Schul- oder Jugendprojekt wahrgenommen wurde, sondern als ernsthafte technische Arbeit mit Zukunftsbezug.» Für Dionys Thaqi hört der Weg hier aber nicht auf: Er will seine Arbeit weiterentwickeln, um eine solide Grundlage für zukünftige Projekte im Bereich neuer Energiesysteme zu schaffen.
Das Netto-Null-Ziel besagt, dass die Schweiz bis 2050 nicht mehr Treibhausgase ausstossen darf, als wieder aus der Atmosphäre aufgenommen werden. Während viele Jugendliche für dieses Ziel auf die Strasse gehen, setzt Dionys Thaqi dort an, wo der Hebel für den Klimaschutz besonders gross ist: bei neuen Produktionstechnologien.
Der Lernende im vierten Lehrjahr im Anlagen- und Apparatebau bei der Firma Bühler AG modifizierte für seine freiwillige technische Arbeit, die zum grössten Teil in seiner Freizeit und aus eigenem Interesse entstand, einen Benzinmotor so, dass er mit Wasserstoff läuft. Für diese Leistung wurde er Anfang Mai 2026 mit dem Sonderpreis «New Energy Systems» von «Schweizer Jugend forscht» ausgezeichnet. Unterstützt wurde sein Projekt unter anderem von namhaften Firmen wie der FPT Motorenforschung AG, der Linde plc und der Bühler AG. Sein Erfolg zeigt beispielhaft, wie junge Menschen mit innovativen Ideen zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen können.
Ein technisches Problem real anpacken
Für Dionys Thaqi war klar, dass er nicht nur theoretisch über neue Energieträger sprechen wollte. «Ich wollte praktisch untersuchen, wie sich ein bestehender Verbrennungsmotor mit Wasserstoff betreiben lässt und welche technischen Herausforderungen dabei entstehen.» Statt bestehende Technik zu ersetzen, wollte er sie weiterentwickeln. «Meine grösste Motivation war, ein reales technisches Problem anzupacken. Wasserstoff in einem Verbrennungsmotor kann grundsätzlich eine Brücke zwischen klassischer Motorentechnik und neuen Energiesystemen bilden.» Aus dieser Kombination entstand schliesslich ein Lösungsansatz für den Klimaschutz: Techniken, die ohne fossile Kraftstoffe auskommen.
Der Wechsel von Benzin auf Wasserstoff ist technisch anspruchsvoll, da Wasserstoff ein völlig anderer Energieträger ist. Diese Komplexität reizte den Lernenden, der viel Fachwissen aus seiner Ausbildung für das Projekt nutzen konnte. Sein Verständnis für Materialien und Fertigung half ihm, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Der Sonderpreis würdigt seinen Einsatz: «Die Auszeichnung bedeutet mir sehr viel, weil sie zeigt, dass mein Projekt nicht nur als Schul- oder Jugendprojekt wahrgenommen wurde, sondern als ernsthafte technische Arbeit mit Zukunftsbezug.» Für Dionys Thaqi hört der Weg hier aber nicht auf: Er will seine Arbeit weiterentwickeln, um eine solide Grundlage für zukünftige Projekte im Bereich neuer Energiesysteme zu schaffen.
L’objectif du zéro émission nette à l’horizon 2050 signifie que les émissions de gaz à effet de serre ne devront plus dépasser la quantité absorbée par l’atmosphère. Pendant que de nombreux jeunes descendent dans la rue, Dionys Thaqi actionne un levier particulièrement performant pour la protection du climat: les nouvelles technologies de production.
En 4ᵉ année d’apprentissage de constructeur d’appareils industriels chez Bühler SA, il a modifié un moteur à essence pour le faire fonctionner à l’hydrogène, dans le cadre d’un travail technique facultatif réalisé en grande partie sur son temps libre et par intérêt personnel. Il a été récompensé pour cette performance début mai 2026 en obtenant le prix spécial «New Energy Systems» au concours de «Science et jeunesse». Son projet a notamment été soutenu par de prestigieuses entreprises telles que FPT Motorenforschung SA, Linde et Bühler SA. Son succès illustre parfaitement comment les jeunes peuvent contribuer à la protection du climat et à la transition énergétique grâce à des idées innovantes.
S’attaquer réellement à un problème technique
Il était clair pour Dionys Thaqi qu’il n’entendait pas seulement parler des nouvelles sources d’énergie d’un point de vue théorique. «Je voulais réfléchir à une manière concrète de faire fonctionner un moteur à combustion existant à l’hydrogène et mettre en évidence les difficultés techniques que cela implique.» Au lieu de remplacer la technologie, il souhaitait la faire évoluer. «Ma plus grande motivation était de m’attaquer à un vrai problème technique. Dans un moteur à combustion, l’hydrogène peut servir de pont entre une motorisation conventionnelle et les nouveaux systèmes énergétiques.» Cette combinaison a donné naissance à une approche pour la protection du climat: des techniques sans combustibles fossiles.
Le passage de l’essence à l’hydrogène est compliqué sur le plan technique, car ce dernier est une source énergétique totalement différente. Cette complexité a stimulé l’apprenti, qui a pu mobiliser beaucoup des connaissances acquises durant sa formation. Sa compréhension des matériaux et de la fabrication l’a aidé à mettre la théorie en pratique. Le prix spécial qu’il a obtenu est une reconnaissance de son engagement: «Cette distinction signifie tellement pour moi, car elle montre que mon projet n’a pas été perçu comme un simple projet scolaire ou de jeunesse, mais comme un travail technique sérieux, tourné vers l’avenir.» Mais pour Dionys Thaqi, le chemin ne s’arrête pas là: il souhaite poursuivre ses travaux afin de créer une base solide pour de futurs projets dans le domaine des nouveaux systèmes énergétiques.
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Mit Köpfchen und Technologie zu Netto-Null
Für Dionys Thaqi steht fest, dass Klimaschutz nur funktioniert, wenn neue Technologien praktisch umsetzbar, wirtschaftlich sinnvoll und industriell skalierbar sind. Genau hier sieht er die Hebelwirkung der Tech-Industrie: «Wenn wir Anlagen, Maschinen, Energiesysteme und Antriebe effizienter und nachhaltiger entwickeln, wirkt sich das auf viele Bereiche aus. Kleine Verbesserungen können eine grosse Wirkung haben, wenn sie breit eingesetzt werden.»
Der angehende Berufsmaturand plant nach seinem Lehrabschluss ein Ingenieurstudium – ein Kindheitstraum, den er seit der Primarschule verfolgt. In der Lehre lernte er, wie Bauteile gefertigt und montiert werden. Im Studium möchte er tiefer in die Auslegung und Optimierung solcher Systeme eintauchen: «‹New Energy Systems› spielen eine wichtige Rolle, weil sie Technik, Verantwortung und Zukunft verbinden. Genau in diesem Bereich möchte ich später eigene Lösungen entwickeln und langfristig einen Beitrag leisten.»
Technik als Schlüssel zur Veränderung
Dionys Thaqi macht Jugendlichen Mut, die etwas bewegen wollen. Eine technische Grundbildung sei die beste Basis: «Sie gibt einem praktische Erfahrung, technisches Verständnis und eine realistische Sicht auf die Umsetzung von Ideen.» Wer die Welt verändern will, braucht nicht nur Ideen. Erst das Verständnis für die Realität in Werkstatt und Produktion macht die eigene Karriere langfristig stabil, sicher und glaubwürdig.
Wer die Energiewende nicht nur miterleben, sondern mit eigenen Ideen mitgestalten will, findet in der Tech-Industrie den idealen Einstieg. Ob Berufslehre, Berufsmatura oder ein anschliessendes Ingenieurstudium – die Wege zu einer Karriere mit Impact sind vielfältig.
Für Dionys Thaqi steht fest, dass Klimaschutz nur funktioniert, wenn neue Technologien praktisch umsetzbar, wirtschaftlich sinnvoll und industriell skalierbar sind. Genau hier sieht er die Hebelwirkung der Tech-Industrie: «Wenn wir Anlagen, Maschinen, Energiesysteme und Antriebe effizienter und nachhaltiger entwickeln, wirkt sich das auf viele Bereiche aus. Kleine Verbesserungen können eine grosse Wirkung haben, wenn sie breit eingesetzt werden.»
Der angehende Berufsmaturand plant nach seinem Lehrabschluss ein Ingenieurstudium – ein Kindheitstraum, den er seit der Primarschule verfolgt. In der Lehre lernte er, wie Bauteile gefertigt und montiert werden. Im Studium möchte er tiefer in die Auslegung und Optimierung solcher Systeme eintauchen: «‹New Energy Systems› spielen eine wichtige Rolle, weil sie Technik, Verantwortung und Zukunft verbinden. Genau in diesem Bereich möchte ich später eigene Lösungen entwickeln und langfristig einen Beitrag leisten.»
Technik als Schlüssel zur Veränderung
Dionys Thaqi macht Jugendlichen Mut, die etwas bewegen wollen. Eine technische Grundbildung sei die beste Basis: «Sie gibt einem praktische Erfahrung, technisches Verständnis und eine realistische Sicht auf die Umsetzung von Ideen.» Wer die Welt verändern will, braucht nicht nur Ideen. Erst das Verständnis für die Realität in Werkstatt und Produktion macht die eigene Karriere langfristig stabil, sicher und glaubwürdig.
Wer die Energiewende nicht nur miterleben, sondern mit eigenen Ideen mitgestalten will, findet in der Tech-Industrie den idealen Einstieg. Ob Berufslehre, Berufsmatura oder ein anschliessendes Ingenieurstudium – die Wege zu einer Karriere mit Impact sind vielfältig.
L’intelligence et la technologie au service du zéro net
Pour Dionys Thaqi, il est évident que la protection du climat n’est possible que si les nouvelles technologies sont réalisables en pratique, viables économiquement et industrialisables. Et c’est précisément là qu’il voit un levier avec l’industrie tech: «Si nous développons des installations, des machines, des systèmes énergétiques et des motorisations de manière plus efficace et plus durable, cela profitera à de nombreux domaines. Les petites améliorations peuvent avoir un grand effet lorsqu’elles sont déployées à large échelle.»
Ce futur titulaire du certificat de maturité professionnelle prévoit ensuite de suivre des études d’ingénieur, un rêve d’enfant depuis l’école primaire. Pendant son apprentissage, il a appris à fabriquer et à assembler des pièces. Durant ses études, il souhaite approfondir la conception et l’optimisation de ces systèmes: «Les nouveaux systèmes énergétiques jouent un rôle important parce qu’ils associent technique, responsabilité et avenir. C’est précisément dans ce domaine que je souhaite développer mes propres solutions et apporter une contribution durable.»
La technique comme clé du changement
Dionys Thaqi donne du courage aux jeunes qui veulent faire avancer les choses. Selon lui, une formation de base technique est la meilleure base: «Elle apporte une expérience pratique, une compréhension technique et une vision réaliste de la mise en œuvre des idées.» Mais les idées ne suffisent pas pour changer le monde. Il est impératif de comprendre la réalité en atelier et en production pour se créer une carrière stable, solide et crédible dans la durée.
L’industrie tech représente une porte d’entrée idéale pour quiconque souhaite contribuer à la transition énergétique tout en la façonnant avec ses propres idées. Que ce soit un apprentissage, une maturité professionnelle ou des études d’ingénieur, les cursus menant vers une carrière à impact sont multiples.