Stell dir einen Raum voller Entwicklerinnen, Energieprofis, Designer, Forschender und kreativer Talente vor. Alle arbeiten unter Hochdruck an echten Herausforderungen der Schweizer Energiezukunft. Genau das passiert am 11. und 12. September 2025 an den Energy Data Hackdays in Brugg-Windisch.
Wo Daten auf Ideen treffen
Die Energy Data Hackdays sind kein typischer Kongress. Es gibt keine langen Referate und keine passiven Zuhörer. Stattdessen wird zwei Tage lang gemeinsam programmiert, getüftelt und konzipiert. Das Ziel: innert kürzester Zeit konkrete Prototypen und datengestützte Ideen zu entwickeln, die reale Probleme der Transformation unseres Energiesystems lösen können.
Die Teilnehmenden bringen dabei ihr eigenes Know-how mit, arbeiten interdisziplinär und treffen auf reale Daten, die von Energieversorgern, Forschungsinstitutionen oder dem Bundesamt für Energie zur Verfügung gestellt werden.
Teil einer nationalen Bewegung
Die Hackdays sind Teil des Programms EnergieSchweiz des Bundes. Sie zeigen exemplarisch, wie durch Offenheit, Kollaboration, Daten und digitale Technologien neue Impulse für eine nachhaltige Energiezukunft entstehen.
Ob Fachperson oder Studierende, Branchenprofi oder Quereinsteigerin – jede und jeder kann mitmachen und damit zur Lösung aktueller Herausforderungen beitragen.
Mitgestalten statt zuschauen
Die Energiezukunft ist kein abstraktes Ziel, sondern eine Aufgabe, die nur gemeinsam gelingt. Die Energy Data Hackdays machen deutlich: Technologie, Kreativität und Zusammenarbeit können innerhalb weniger Stunden neue Ansätze hervorbringen – etwa rund um Smart Meter, Netzstabilität oder Energieeffizienz im Alltag.
Nur durch aktives Engagement, das Zusammenkommen schlauer Köpfe und die gemeinschaftliche Arbeit an einer nachhaltigen Zukunft gelingt es, wichtige Ziele zu erreichen und die Welt heute schon in eine effiziente, ressourcenschonende und nachhaltige Richtung zu lenken.
Ideen, die Wirkung zeigen
In den letzten Jahren entstanden aus den Hackdays Projekte mit nachhaltigem Potenzial – etwa Tools zur Visualisierung von Energieflüssen oder digitale Ansätze zur Optimierung des Stromverbrauchs. Einige der Ideen wurden weiterentwickelt und in Pilotprojekte überführt. Und ganz nebenbei hatten die Teilnehmenden auch noch Gelegenheit, Kontakte mit möglichen künftigen Arbeitgebern zu knüpfen und ihren Groove zu spüren.
