So funktioniert eine Wärmepumpe

Der umgekehrte Kühlschrank: Erklärvideo zur Wärmepumpenheizung. Stiebel Eltron

Die Wärmepumpe ist im Grund ein umgekehrter Kühlschrank. Statt die warme Luft mit Strom herunter zu kühlen und Wärme an die Aussenwelt abzugeben, nutzt die Wärmepumpe die Wärme aus der Umgebung: Die Wärme wird verdampft (falls nicht schon als Luft vorhanden) und mit Hilfe elektrischer Energie und einem Kompressor ähnlich wie in einem Dampfkochtopf verdichtet und erhitzt. Die Wärme kann das System aus drei Quellen beziehen: aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich. Die Wärmepumpe bezieht bis zu drei Viertel der Wärme aus natürlichen Quellen in der Umgebung. Nur ein kleiner Teil der Energie muss für den Antrieb zugeführt werden. Damit verursacht die Wärmepumpe 90 Prozent weniger CO2-Emissionen als eine Ölheizung.

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