Die perfekte Alternative zum Privatauto

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Tiefere CO2-Emissionen und Kostenaufteilung sind nicht die einzigen Argumente, die für Carpooling sprechen.

Die Auslastung pro Fahrzeug im Auto-Pendelverkehr liegt in der Schweiz bei gerade einmal 1,1 Personen. Dies führt zu hohen CO2-Emissionen und Staus während der Stosszeiten. Carpooling könnte dem entgegenwirken. Hier gibt es fünf Gründe, wieso mehr Schweizer das Auto teilen und beispielsweise gemeinsam zur Arbeit fahren sollten.

1. Umweltschutz

Gemäss dem Bundesamt für Statistik war der Verkehr im Jahr 2016 für 38 Prozent aller in der Schweiz verursachten CO2-Emissionen verantwortlich. Der internationale Flugverkehr ist dabei noch nicht enthalten. Der Anteil inländischer Mobilität am gesamtschweizerischen Energieverbrauch beträgt gut ein Drittel. Würden jeweils mindestens drei Personen in einem Fahrzeug sitzen, könnten der gesamte Kohlenstoffdioxid-Ausstoss und der verkehrsbedingte Energieverbrauch im Pendlerverkehr um gut 60 Prozent reduziert werden. Das aufgrund von zusätzlichen Personen höhere Gewicht pro Fahrzeug hat deutlich weniger Einfluss auf die CO2-Emissionen und den Gesamtenergieverbrauch, als wenn jeder Auto-Insasse in seinem eigenen Wagen unterwegs wäre.

2. Verkehrsfluss

Fahren 1000 Leute nicht mehr wie bis anhin mit 900 Autos zur Arbeit und wieder zurück, sondern nur noch mit 250 bis 300 Fahrzeugen, gibt es weniger Stau. Laut Bundesamt für Statistik erreicht das Verkehrsaufkommen unter der Woche von 17 bis 18 Uhr den Höhepunkt, die morgendliche Spitze von 7 bis 8 Uhr ist etwas weniger stark ausgeprägt. Staus um diese Zeiten könnten mit Carpooling massiv reduziert werden und der Verkehr würde flüssiger.

3. Kostensenkung

Das Auto zu teilen bedeutet weniger Kosten für Treibstoff oder Strom und Parkplatz. Besteht die Fahrgemeinschaft aus den immer gleichen Personen, können die Kosten der einzelnen Fahrzeuge und des gemeinsam genutzten Parkplatzes entweder addiert und jeweils Ende Monat durch die Anzahl Auto-Insassen geteilt werden, oder man wechselt sich ab mit Fahren und alle stellen ihr Fahrzeug in regelmässigen Abständen zur Verfügung. Es gibt aufgrund von teilweise massiven Unterschieden beim Verbrauch, der Höhe der Versicherungsprämien und Komfort der Fahrzeuge kein Patentrezept für die gerechte Aufteilung der Kosten. Wichtig ist, eine für alle Beteiligten passende Lösung zu finden. Apps, die Mitfahrgelegenheiten zwischen mindestens zwei Parteien vermitteln, bieten meist bereits Bezahloptionen an und der Fahrer erhält nach der erfolgten Mitnahme eine Gutschrift auf sein Konto.

4. Horizonterweiterung

Mit Carpooling lernt man entweder neue Menschen kennen oder vertieft die Beziehung zu Arbeitskollegen, Nachbarn und Freunden. Dabei können spannende Gespräche entstehen und man gewinnt Einblicke sowie Erkenntnisse, die einem innerhalb seiner sozialen Gruppe normalerweise verwehrt bleiben. Auch wenn man nicht der gleichen Meinung wie der Rest der Fahrgemeinschaft sein sollte, wird das Gehirn durch neue Perspektiven, Meinungen und Einflüsse zum Denken angeregt.

5. Verbindlichkeit

Eigentlich wollte man doch mal früher zur Arbeit, vor dem Eintreffen der Kollegen in Ruhe die wichtigsten E-Mails abarbeiten und sich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten, um nach einem produktiven Tag guten Gewissens vorzeitig Feierabend machen zu können, in den Sport zu gehen und sich ein gesundes Abendessen zuzubereiten. Die Schlummertaste des Weckers, morgendliches Zeitungslesen, aufmerksamkeitsbedürftige Partner oder schlicht Herumtrödeln zu Hause machen diese Pläne aber öfters zunichte. Wartet vor dem Haus zu einer im Vorfeld festgelegten Zeit der Arbeitskollege oder Vorgesetzte im Auto, schafft dies Verbindlichkeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man den Tag zur geplanten Zeit startet und die guten Vorsätze endlich in die Tat umsetzt.

Die Auslastung pro Fahrzeug im Auto-Pendelverkehr liegt in der Schweiz bei gerade einmal 1,1 Personen. Dies führt zu hohen CO2-Emissionen und Staus während der Stosszeiten. Carpooling könnte dem entgegenwirken. Hier gibt es fünf Gründe, wieso mehr Schweizer das Auto teilen und beispielsweise gemeinsam zur Arbeit fahren sollten.

1. Umweltschutz

Gemäss dem Bundesamt für Statistik war der Verkehr im Jahr 2016 für 38 Prozent aller in der Schweiz verursachten CO2-Emissionen verantwortlich. Der internationale Flugverkehr ist dabei noch nicht enthalten. Der Anteil inländischer Mobilität am gesamtschweizerischen Energieverbrauch beträgt gut ein Drittel. Würden jeweils mindestens drei Personen in einem Fahrzeug sitzen, könnten der gesamte Kohlenstoffdioxid-Ausstoss und der verkehrsbedingte Energieverbrauch im Pendlerverkehr um gut 60 Prozent reduziert werden. Das aufgrund von zusätzlichen Personen höhere Gewicht pro Fahrzeug hat deutlich weniger Einfluss auf die CO2-Emissionen und den Gesamtenergieverbrauch, als wenn jeder Auto-Insasse in seinem eigenen Wagen unterwegs wäre.

2. Verkehrsfluss

Fahren 1000 Leute nicht mehr wie bis anhin mit 900 Autos zur Arbeit und wieder zurück, sondern nur noch mit 250 bis 300 Fahrzeugen, gibt es weniger Stau. Laut Bundesamt für Statistik erreicht das Verkehrsaufkommen unter der Woche von 17 bis 18 Uhr den Höhepunkt, die morgendliche Spitze von 7 bis 8 Uhr ist etwas weniger stark ausgeprägt. Staus um diese Zeiten könnten mit Carpooling massiv reduziert werden und der Verkehr würde flüssiger.

3. Kostensenkung

Das Auto zu teilen bedeutet weniger Kosten für Treibstoff oder Strom und Parkplatz. Besteht die Fahrgemeinschaft aus den immer gleichen Personen, können die Kosten der einzelnen Fahrzeuge und des gemeinsam genutzten Parkplatzes entweder addiert und jeweils Ende Monat durch die Anzahl Auto-Insassen geteilt werden, oder man wechselt sich ab mit Fahren und alle stellen ihr Fahrzeug in regelmässigen Abständen zur Verfügung. Es gibt aufgrund von teilweise massiven Unterschieden beim Verbrauch, der Höhe der Versicherungsprämien und Komfort der Fahrzeuge kein Patentrezept für die gerechte Aufteilung der Kosten. Wichtig ist, eine für alle Beteiligten passende Lösung zu finden. Apps, die Mitfahrgelegenheiten zwischen mindestens zwei Parteien vermitteln, bieten meist bereits Bezahloptionen an und der Fahrer erhält nach der erfolgten Mitnahme eine Gutschrift auf sein Konto.

4. Horizonterweiterung

Mit Carpooling lernt man entweder neue Menschen kennen oder vertieft die Beziehung zu Arbeitskollegen, Nachbarn und Freunden. Dabei können spannende Gespräche entstehen und man gewinnt Einblicke sowie Erkenntnisse, die einem innerhalb seiner sozialen Gruppe normalerweise verwehrt bleiben. Auch wenn man nicht der gleichen Meinung wie der Rest der Fahrgemeinschaft sein sollte, wird das Gehirn durch neue Perspektiven, Meinungen und Einflüsse zum Denken angeregt.

5. Verbindlichkeit

Eigentlich wollte man doch mal früher zur Arbeit, vor dem Eintreffen der Kollegen in Ruhe die wichtigsten E-Mails abarbeiten und sich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten, um nach einem produktiven Tag guten Gewissens vorzeitig Feierabend machen zu können, in den Sport zu gehen und sich ein gesundes Abendessen zuzubereiten. Die Schlummertaste des Weckers, morgendliches Zeitungslesen, aufmerksamkeitsbedürftige Partner oder schlicht Herumtrödeln zu Hause machen diese Pläne aber öfters zunichte. Wartet vor dem Haus zu einer im Vorfeld festgelegten Zeit der Arbeitskollege oder Vorgesetzte im Auto, schafft dies Verbindlichkeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man den Tag zur geplanten Zeit startet und die guten Vorsätze endlich in die Tat umsetzt.

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Erste Veröffentlichung: 
1.3.2021
  |  Letztes Update: 
24.4.2024
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