Wenn Schweizerinnen und Schweizer Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehen, energieeffiziente Geräte nutzen und Abfall trennen, ist dies lokal gesehen zwar ein bedeutsamer Beitrag zum Klimaschutz. Die Erderwärmung und der Klimawandel lassen sich jedoch nur in den Griff bekommen, wenn möglichst alle Länder am gleichen Strick ziehen.
Korruption und Kontrolle
Sobald Entwicklungsgelder fliessen, besteht die Gefahr von Korruption. Um dies zu verhindern, müssen die beteiligten Unternehmen regelmässig rapportieren. Sie geben zum Beispiel an, wie viel CO2 eingespart wurde, wie viele Arbeitsplätze entstanden sind, wie viele Kilowattstunden geschaffen wurden. Eine wichtige Rolle kommt auch dem Seco und der Deza zu, die über die Situationen in den Ländern jeweils gut informiert sind.
Weitere Engagements des Bundes
Energieeffizienz in Städten: Die Schweiz hilft Städten im In- und Ausland, ihren Energieverbrauch laut dem Schweizer «Energiestadt»-System zu optimieren. In diesen «Energiestädten» wurde der Energieverbrauch optimiert.
BEEP-Projekt: Das schweizerisch-indische Programm fördert die energie- und wärmeeffiziente Gestaltung von Gebäuden in Indien, um deren Energieverbrauch zu senken. In Indien ist das Sparpotenzial im weltweiten Vergleich besonders hoch, da in den kommenden Jahren noch besonders viel gebaut wird.
Multilaterale Fonds und Initiativen: Die Schweiz leistet Beiträge zum Beispiel an die «Energising Development»-Partnerschaft, das «Energy Sector Management Assistant Program» oder das «Scaling-up Renewable Energy Program».
