Die Stromlandschaft wird komplexer: Private Photovoltaik-Anlagen speisen bei Sonne Strom ins Netz und von Windkraftwerken kommt zusätzlicher Saft, wenn es bläst. Auf der anderen Seite sorgen die schnell wachsende Anzahl Elektroautos sowie der vermehrte Einsatz von Wärmepumpen und Serverfarmen für einen zunehmenden Stromverbrauch.
Gleichzeitig muss Strom gespart werden, wenn die Klimaziele des Bundes erreicht werden sollen. Um den Stromverbrauch effizient zu senken, muss aber bekannt sein, wo der Strom gespart werden kann. Der Bund hat deshalb entschieden, dass bis 2027 bei 80 Prozent der Verbraucher sowie Betreibern von Anlagen, die Energie erzeugen, intelligente Stromzähler installiert sein müssen – sogenannte Smart Meter.
Diese sollen eine höhere Transparenz über den Stromverbrauch von Kundinnen und Kunden schaffen sowie für die Verteilnetzbetreiber. Tom Ruef, Leiter Entwicklung Verteilnetzmanagement bei der BKW, beantwortet die wichtigsten Fragen zu Smart Metern. Im ersten Teil geht es darum, was ein Smart Meter macht, wieso die intelligenten Stromzähler zukünftig wichtig sind und wie deine Daten geschützt sind.
