Ob für den Weg zur Arbeit oder eine spontane Tour am Wochenende – Bikesharing-Angebote machen Mobilität flexibel, praktisch und unkompliziert. Foto: RgStudio (iStock, Getty Images)

Geteilte Mikromobilität: Warum Publibike funktioniert, Voi aber weniger

Geteilte Mikromobilität: Warum Publibike funktioniert, Voi aber weniger

Micromobilité partagée: pourquoi PubliBike fonctionne, mais Voi moins

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Teilen statt Besitzen: So lautet das Motto der Shared Mobility, der geteilten Mobilität. Bikesharing-Angebote wie Publibike scheinen besonders gut zu funktionieren. Wie sieht es mit anderen Angeboten aus?

Praktisch sind sie ja, die zweirädrigen Gefährten, die an unzähligen Standorten in der Stadt, in der Agglomeration und in der Region stehen. Allerdings haben sie auch ein gewisses Nerv-Potenzial. Dann nämlich, wenn sie etwa nicht vorhanden, unbrauchbar oder an unmöglichen Orten abgestellt sind.

Das System der geteilten Velos funktioniert aber beispielsweise in der Stadt Bern hervorragend: Laut der letzten Erhebung von Chacomo (Swiss Alliance for Collaborative Mobility) von 2024 liegt die Stadt Bern mit 11,7 gesharten Bikes pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner vor Mendrisio mit 8,2 und Locarno mit 7,6 mit Abstand an der Spitze im nationalen Städtevergleich.

Eine App für das grösste Bikesharing-Netz

Publibike und Velospot wachsen aktuell schrittweise zum grössten zusammenhängenden Bikesharing-Netz der Schweiz zusammen. In Zukunft können in über zehn Kantonen der Schweiz mit einer App E-Bikes und Velos ausgeliehen werden. Die Stadt Zürich will ihr Bikesharing-Netz bis 2026 auf insgesamt 250 Stationen und 2500 geteilte Bikes ausweiten. Investitionssumme: rund 6,3 Millionen Franken für rund 100 neue Stationen und 1000 zusätzliche geteilte Bikes.

Free-Floating versus stationsbasiert

Publibike ist ein gelungenes Beispiel für geteilte Mikromobilität. Der Akteur Voi, ein schwedischer Anbieter von E-Scootern, mit denen man rasch von A nach B gelangt, hat sich dagegen weniger gut etabliert. Im Unterschied zu Publibike handelt es sich hierbei um ein Free-Floating-System. Die Elektrotrottinetts haben keine fixen Stationen, sondern können (fast) überall in der Stadt abgestellt und entsprechend ausgeliehen werden. Was bei beiden gleich ist: Die Angebote sind kostenpflichtig und funktionieren mit einer App.

Vergleich PubliBike und Voi in der Stadt Bern

PubliBike

  • Stationsbasiertes Bike- und E-Bike-Verleihsystem mit bald 2600 Fahrzeugen
  • Ausleihe und Rückgabe ausschliesslich an PubliBike-Stationen
  • Dauerhaft etabliert, Leistungsvertrag mit der Stadt, langjährige Verträge mit Anbieter
  • Ideal für alltägliche Wege wie pendeln, einkaufen, kurze Stadtfahrten
  • Hohe Verfügbarkeit; grosses Angebot, hohe Netzwerkdichte, funktionierende Logistik

Voi

  • E-Scooter-Verleih als Free-Floating-System mit 300 Scootern
  • Stationslos, allerdings reguliert, wo sie genutzt und parkiert werden dürfen
  • Seit 2024 nur noch ein statt zwei Anbieter bewilligt, Parkierungs- und Standortkonzept sollen Sicherheit und Ordnung gewährleisten – Voi erfüllt dies
  • Spontane Nutzung, kurze Fahrten, rasch von A nach B
  • Eher unzuverlässig, da die Fahrzeuge frei verteilt sind (Ausnahmen: BLS Bahnhöfe Weissenbühl und Bümpliz Nord fix)

Zusammenfassend lässt sich sagen: Publibike ist ein etabliertes, in Zusammenarbeit mit den Städten und in langjährigen Verträgen geregeltes Bikeverleihsystem. Voi ergänzt dieses Angebot und eignet sich vor allem für kurze, schnelle Wege. Die Verfügbarkeit wird bei beiden Systemen in der jeweiligen App angezeigt.

Praktisch sind sie ja, die zweirädrigen Gefährten, die an unzähligen Standorten in der Stadt, in der Agglomeration und in der Region stehen. Allerdings haben sie auch ein gewisses Nerv-Potenzial. Dann nämlich, wenn sie etwa nicht vorhanden, unbrauchbar oder an unmöglichen Orten abgestellt sind.

Das System der geteilten Velos funktioniert aber beispielsweise in der Stadt Bern hervorragend: Laut der letzten Erhebung von Chacomo (Swiss Alliance for Collaborative Mobility) von 2024 liegt die Stadt Bern mit 11,7 gesharten Bikes pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner vor Mendrisio mit 8,2 und Locarno mit 7,6 mit Abstand an der Spitze im nationalen Städtevergleich.

Eine App für das grösste Bikesharing-Netz

Publibike und Velospot wachsen aktuell schrittweise zum grössten zusammenhängenden Bikesharing-Netz der Schweiz zusammen. In Zukunft können in über zehn Kantonen der Schweiz mit einer App E-Bikes und Velos ausgeliehen werden. Die Stadt Zürich will ihr Bikesharing-Netz bis 2026 auf insgesamt 250 Stationen und 2500 geteilte Bikes ausweiten. Investitionssumme: rund 6,3 Millionen Franken für rund 100 neue Stationen und 1000 zusätzliche geteilte Bikes.

Free-Floating versus stationsbasiert

Publibike ist ein gelungenes Beispiel für geteilte Mikromobilität. Der Akteur Voi, ein schwedischer Anbieter von E-Scootern, mit denen man rasch von A nach B gelangt, hat sich dagegen weniger gut etabliert. Im Unterschied zu Publibike handelt es sich hierbei um ein Free-Floating-System. Die Elektrotrottinetts haben keine fixen Stationen, sondern können (fast) überall in der Stadt abgestellt und entsprechend ausgeliehen werden. Was bei beiden gleich ist: Die Angebote sind kostenpflichtig und funktionieren mit einer App.

Vergleich PubliBike und Voi in der Stadt Bern

PubliBike

  • Stationsbasiertes Bike- und E-Bike-Verleihsystem mit bald 2600 Fahrzeugen
  • Ausleihe und Rückgabe ausschliesslich an PubliBike-Stationen
  • Dauerhaft etabliert, Leistungsvertrag mit der Stadt, langjährige Verträge mit Anbieter
  • Ideal für alltägliche Wege wie pendeln, einkaufen, kurze Stadtfahrten
  • Hohe Verfügbarkeit; grosses Angebot, hohe Netzwerkdichte, funktionierende Logistik

Voi

  • E-Scooter-Verleih als Free-Floating-System mit 300 Scootern
  • Stationslos, allerdings reguliert, wo sie genutzt und parkiert werden dürfen
  • Seit 2024 nur noch ein statt zwei Anbieter bewilligt, Parkierungs- und Standortkonzept sollen Sicherheit und Ordnung gewährleisten – Voi erfüllt dies
  • Spontane Nutzung, kurze Fahrten, rasch von A nach B
  • Eher unzuverlässig, da die Fahrzeuge frei verteilt sind (Ausnahmen: BLS Bahnhöfe Weissenbühl und Bümpliz Nord fix)

Zusammenfassend lässt sich sagen: Publibike ist ein etabliertes, in Zusammenarbeit mit den Städten und in langjährigen Verträgen geregeltes Bikeverleihsystem. Voi ergänzt dieses Angebot und eignet sich vor allem für kurze, schnelle Wege. Die Verfügbarkeit wird bei beiden Systemen in der jeweiligen App angezeigt.

Elles sont bien pratiques, ces bécanes disséminées un peu partout en ville, dans l’agglomération et dans la région. Mais elles ont aussi leur lot de nuisances. Quand elles sont introuvables, hors service ou garées n’importe comment.

Le système de vélos en libre-service fonctionne toutefois à merveille dans la ville de Berne: selon la dernière enquête de Chacomo (Swiss Alliance for Collaborative Mobility) menée en 2024, la capitale arrive largement en tête du classement national avec 11,7 vélos partagés pour 1000 habitants et habitantes, devant Mendrisio (8,2) et Locarno (7,6).

Le plus grand réseau de «bike sharing»

Actuellement, PubliBike et Velospot fusionnent progressivement pour former le plus vaste réseau de vélos en libre-service de Suisse. À terme, une seule application permettra de louer des vélos électriques et des vélos classiques dans plus de dix cantons. La Ville de Zurich projette d’étendre son réseau de bike sharing à 250 stations et 2500 vélos d’ici à 2026. L’investissement prévu s’élève à environ 6,3 millions de francs pour une centaine de nouvelles stations et 1000 vélos supplémentaires.

«Free-floating» vs stations fixes

PubliBike est un exemple réussi de micromobilité partagée. L’acteur Voi, un fournisseur suédois de trottinettes électriques permettant de se rendre rapidement d’un point A à un point B, s’est en revanche moins bien établi. Contrairement à PubliBike, il s’agit ici d’un système en free-floating. Les trottinettes électriques n’ont pas de stations fixes, mais peuvent être déposées (presque) partout dans la ville et être empruntées en conséquence. Point commun entre les deux offres: elles sont payantes et fonctionnent avec une application.

Comparaison entre PubliBike et Voi dans la ville de Berne

PubliBike

  • Système de location de vélos et de vélos électriques à des stations fixes avec bientôt 2600 véhicules
  • Location et restitution exclusivement dans les stations PubliBike
  • Établi de manière durable, contrat de prestations avec la ville, contrats à long terme avec les prestataires
  • Idéal pour les trajets quotidiens tels que les trajets domicile-travail, les courses, les petits trajets en ville
  • Haute disponibilité; offre importante, densité réseau élevée, logistique efficace

Voi

  • Location de trottinettes électriques en libre-service avec 300 trottinettes
  • Sans station fixe, mais réglementées quant à leur utilisation et leur stationnement
  • Depuis 2024, seul un prestataire est agréé au lieu de deux, le concept de stationnement et d'emplacement doit garantir la sécurité et l'ordre – Voi répond à ces critères.
  • Utilisation spontanée, trajets courts, se rendre rapidement d'un point A à un point B
  • Plutôt peu fiable, car les véhicules sont répartis librement (exceptions: gares BLS Weissenbühl et Bümpliz Nord)

En résumé, PubliBike est un système de location de vélos bien établi, mis en place en collaboration avec les villes et régi par des contrats de longue durée. Voi complète cette offre et convient particulièrement aux trajets courts et rapides. Dans les deux cas, la disponibilité des moyens de déplacement est indiquée dans l’application correspondante.

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Erste Veröffentlichung: 
17.2.2026
  |  Letztes Update: 
18.2.2026
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