Selbstgemachter Strom in der V.E.P - Zone
Mit der inzwischen fast kultigen V.E.P.-Zone (Very Ecological Person) schuf #WIRSINDZUKUNFT eine energieautarke Insel: Hier sorgten eine Solaranlagen und ein Windrad für umweltfreundlichen Strom, der in einer grossen Batterie gespeichert wurde.
Ein besonderes Highlight der V.E.P.-Zone war die Möglichkeit für die Besucher*innen, selbst Strom zu produzieren. Mit speziellen Velos konnten Festivalgäste in die Pedale treten und so ihren Beitrag zur Stromversorgung leisten. Als Belohnung wartete, je nach Wetter, eine warme oder kalte Dusche.
Die V.E.P. – Zone ist ein Erfolg
Das Angebot der Duschen wurde von den Besucher*innen rege genutzt. Verschwitzt vom Tanzen beim Daydance nebenan oder einfach mit Schlamm vollgespritzt vom Feiern an den Konzerten, die wenigsten liessen sich davon abschrecken, dass sie mit dem Stromvelo einen Beitrag zum Aufheizen der Duschen leisten mussten. Alleine am Samstag haben knapp fünfhundert Menschen in die Pedalen getreten und sich so eine Dusche verdient.
Weitere Massnahmen des OASG
Das OASG verpflichtete sich, innerhalb von drei Jahren den Energieverbrauch um 15 Prozent zu senken. Nebst der V.E.P.-Zone wurden weitere Massnahmen getroffen, um das Festival klimafreundlicher zu gestalten: Das Abfallproblem aufgrund von stehengelassenen Zelten hat man seit der Einführung des Zeltdepots im Griff. Auch dieses Jahr betrug die Rückgabequote 90 Prozent. Um die Festivalgäste zu mehr Klimafreundlichkeit bei der Anreise zu motivieren, gabs bei der Anfahrt mit dem Zug 50 Prozent Ermässigung. So sind knapp 90 Prozent der Besucher*innen dieses Jahr mit dem ÖV, Velo oder gar zu Fuss angereist – bis vor 15 Jahren waren es noch 47 Prozent. Ausserdem wurde das Food-Angebot erweitert und mit mehr vegetarischen und veganen Verpflegungsmöglichkeiten bereichert.
Das nächste Festival, das von #WIRSINDZUKUNFT Unterstützung erhält, ist das Zürich Open Air. Dort kann auf dem V.E.P.-Camping übernachtet werden. Man setzt damit einen weiteren Meilenstein in Richtung klimafreundlichere Open-Air-Festivals.