Auch bei den Open Airs in der Schweiz ist das Thema Klimaschutz angekommen. In vielen Bereichen, wie etwa Abfallmanagement und Mobilität, werden bereits grosse Anstrengungen unternommen, um den ökologischen Fussabdruck zu senken.
Beim Thema Energie, vor allem bei der Verwendung von fossilen Brennstoffen zur Erzeugung von Strom, besteht aber noch grosses Potenzial. Viele Festivals verfügen auf den entsprechenden Arealen über keine oder zu wenige Stromanschlüsse, um den gesamten Verbrauch zu decken. Die Lösung ist oft Strom aus Dieselgeneratoren. Sie sind zuverlässig und relativ kostengünstig, stossen aber eine Menge CO2 aus.
Genau hier setzt #WIRSINDZUKUNFT mit der V.E.P.-Zone an. Eine pfannenfertige Lösung für das Problem gibt es leider noch nicht. #WIRSINDZUKUNFT will das Problem thematisieren und ein Bewusstsein dafür schaffen, um die Suche nach brauchbaren Alternativen zu unterstützen.
V.E.P.-Zonen in St. Gallen und Zürich
Ein V.I.P. ist man heute ja schnell, aber um ein V.E.P. (Very Ecological Person) zu sein, braucht es schon etwas mehr. Im kleinen Rahmen zeigen die V.E.P.-Zonen Möglichkeiten für den Einsatz von alternativen Energien auf und machen den Besuchenden bewusst, dass Energie nicht von nichts kommt.
Solarzellen und ein Windrad produzieren während des Festivals einen Teil des Stromes und Festivalgänger*innen können auf den Stromvelos am eigenen Leib erfahren, was es heisst, Energie zu erzeugen.

