Die Schweiz ist bekannt für ihre Innovationen. Jedes Jahr entstehen rund 400 Start-ups – davon etwa 100 als direkte akademische Spin-offs. Viele von ihnen entwickeln Lösungen im Cleantech-Bereich, die heute mehr denn je gefragt sind. Um erfolgversprechende Lösungen zu entwickeln, ist technisches Wissen fundamental. Denn nur wer versteht wie die Herausforderungen einer Branche auf neue Art angepackt werden können, kann eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben und damit unsere Energie- und Umweltprobleme lösen.
Revolutionieren statt verschwenden
Ob ein Start-up erfolgreich ist, hängt von diversen Faktoren ab. Das weiss auch Matthew Reali, Gründer von «Ponera», einem revolutionären wiederverwendbaren Verpackungssystem: «Es braucht Durchhaltevermögen und den Willen, Probleme immer wieder anzupacken». Innovation sei als treibender Faktor nie fertig und müsse ständig verbessert werden.
Mit «Ponera» produziert sein Start-up Verpackungen, die man lange nutzen und je nach Zweck in verschiedenen Grössen zusammenbauen kann. Ähnlich wie Legosteine. Das Konzept ermöglicht eine Kreislaufwirtschaft. Die Bauteile bestehen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff und sind bis zu 60 Prozent leichter als herkömmliche Verpackungen.
Früher war Matthew Reali bei einer Technologiefirma angestellt. Sein technologisches Wissen brachte ihn überhaupt erst auf die Idee, ein Start-up zu gründen und half ihm bei der Überzeugung der Investoren.
