Intelligent, autark, digital?
Riesige graue Neubauten, die wie Betonpilze aus dem Boden schiessen und unsere Städte in den Sommermonaten zum Kochen bringen, lassen weniger Angenehmes vorausahnen. Metropolregionen, die schon heute mit enormen gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sind, werden morgen noch stärker gefordert sein. Dabei sind Klima, Energie, Ressourcen und Logistik nur einige der heiss diskutierten Themen.
Die Möglichkeiten urbaner Räume, in denen die grosse Mehrheit der Weltbevölkerung leben und arbeiten wird, werden unter dem Begriff «Stadt der Zukunft» erforscht. Die Städte, die für den Grossteil schädlicher Emissionen sorgen, können statt Problemstifter aber auch die Lösung für einen nachhaltigen, lebenswerten Planeten sein
Für ihre starke Meinung bekannt und geschätzt
Eine zukunftsweisende Städteplanung verspricht grüne Oasen statt Asphaltdschungel – dafür braucht es wirtschaftliche und politische Entscheidungen, die mithilfe interdisziplinärer Expertise gefällt werden. Gertrud Höhler, ehemalige Literatur- und Germanistikprofessorin der Universität Paderborn, ist seit 1987 freie Autorin und Beraterin von Wirtschaft und Politik. Sie hat neben Persönlichkeiten wie dem deutschen Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl auch führende Firmen wie die Deutsche Bank und Mercedes beraten. Die zeitweise heftig umstrittene Denkerin erlangte durch zahlreiche Publikationen und Medienauftritte, in denen sie Stellung zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Fragen bezog, Bekanntheit.
Die mehrfach ausgezeichnete Literaturwissenschaftlerin hält im Rahmen der kostenlosen Veranstaltungsreihe «Mensch und Umwelt» den zweiten Vortrag. Im Hotel Schweizerhof in Luzern spricht sie am Salon Public über die Zukunft der Stadt.
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Vorbilder zukünftiger urbaner Lebensformen im Gespräch
Die Podiumsplätze werden besetzt von Fachkundigen des interdisziplinären Forschungsfeldes der Stadtforschung: Es diskutieren der Politikwissenschaftler und Geograph Michael Herrmann und Professor für Architektur und Städtebau Herbert Klumpner mit einer der renommiertesten Forscherinnen des gegenwärtigen Wandels des Wohnens, Elli Mosayebi.