Was ist die stärkste Waffe auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Modebranche? Geht es nach Oxfam, ist die Antwort eindeutig: Secondhand-Kleidung.
Dem kann auch die in Zürich wohnhafte Mexikanerin Mariana Munoz zustimmen. «Meine Mission ist es, das Einkaufen von Secondhand-Mode so schmackhaft und übersichtlich wie möglich zu machen», sagt die 34-Jährige. «Viele Konsumenten wissen oft nicht, woher ihre Kleidung kommt und was nach der Entsorgung mit ihr passiert.» Die Branche verantwortet gemäss den Vereinten Nationen bis zu zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. 85 Prozent aller Textilien landen derzeit noch auf dem Müll.
Munoz hat am Londoner Istituto Marangoni Fashion Styling & Creative Direction studiert. Heute lebt sie in Zürich, wo sie als Mitglied von Fashion Revolution Schweiz unter anderem Workshops zu nachhaltigem Konsum gibt – und als Dozentin zu Styling und nachhaltigem Verhalten auch mal wieder zurück an ihre Universität reist.
Für 20 Minuten hat die Fashion-Stylistin zusammengetragen, wo man in Zürich ganz einfach Secondhand einkaufen kann: