Von kleinen Verfärbungen bis zu grossen, grau-schwarzen Flecken: Schimmel in der Wohnung sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, die im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein können. Oft beginnt der Schimmelbefall kleinflächig und ist kaum sichtbar.
Wenn aber die Luft faul riecht und selbst nach dem Lüften einen modrigen Duft hinterlässt, ist das ein deutliches Zeichen für Schimmel. Spätestens jetzt solltest du dringend nach schwarzen, grünen oder gräulichen Flecken an den Wänden und in den Fugen suchen – da wächst der Schimmel besonders schnell. Oft versteckt er sich auch hinter Schränken und Möbeln, wo er völlig unbemerkt vor sich hin gedeiht.
Sofortiger Handelsbedarf bei Schimmelbefall
Zunächst ist es wichtig, gleich die Ursache zu ermitteln. Unzureichendes Lüften, sparsames Heizen oder bauliche Mängel – wie beispielsweise schlechte Isolation – sind oft Gründe, weshalb Schimmel überhaupt auftritt. Bei einem Befall sollten daher direkt Abklärungen getroffen werden, woher die Ursachen für den Pilz kommen und wie er entfernt werden kann. Grundsätzlich gibt es gute Hausmittel, um den Schimmelpilz zu entfernen – bei einem grossflächigen Befall ist allerdings eine fachgerechte Sanierung notwendig.
5 Tipps, wie du Schimmelpilz vorbeugst
1. Stosslüften: Achte beim Lüften darauf, dass die Fenster weit geöffnet sind – kippen allein reicht nicht.
2. Frühzeitig heizen: Schimmel mag kalte Wände. Beginne im Winter daher rechtzeitig mit dem Heizen.
3. Platz lassen: Stelle deine Möbel fünf bis zehn Zentimeter von der Wand entfernt auf, damit dahinter Luft zirkulieren kann.
4. Trocken machen: Trockne nach dem Duschen und Kochen direkt die nassen Wände, Fugen und Fliesen mit einem Schaber oder Lappen.
5. Feuchtigkeit messen: Ab 50 Prozent Luftfeuchtigkeit kann Schimmel auftreten. Mit einem Hygrometer kontrollierst du die Luftfeuchtigkeit.
Um bei Schimmelbefall richtig zu reagieren, unterstützt dich die Checkliste von RaiffeisenCasa.
