Tipp 4 - Weichspüler: Wäh statt yeah!
Das Geld für Weichspüler kannst du dir sparen – sie sorgen nicht für mehr Sauberkeit. Im Gegenteil! Sie lagern Chemikalien auf der Wäsche ab, um die Versteifung zu minimieren.
Die Inhaltsstoffe sind alles andere als appetitlich, teilweise werden die Tenside aus Schlachtabfällen gewonnen. Zudem enthalten Weichspüler Mikroplastik und Duftstoffe, die biologisch nur schwer abbaubar sind. Sogar moderne Kläranlagen schaffen es nicht, alle Substanzen aus dem Abwasser zu filtern, und die Giftstoffe landen im Meer.
Tipp 5 - Waschtag planen und sparen
Eine durchschnittliche Waschmaschine verbraucht knapp 50 Liter Wasser pro Waschgang. Um diese Menge aufzuheizen, ist einiges an Energie notwendig. Gerade Familien sollten daher auf den guten, alten Waschtag zurückgreifen. Das heisst, du planst die gesamte Wäsche der Woche für einen Tag, um von der Restwärme zu profitieren und Stromkosten zu sparen.
Übrigens: Das Sparprogramm braucht normalerweise länger und verschwendet trotzdem weniger Energie und Wasser als das normale Programm. Klingt widersprüchlich? Der Grund ist, dass beim Sparprogramm weniger schnell und hoch aufgeheizt wird.
Tipp 6 - Der Tumbler ist ein wahrer Stromfresser
Am günstigsten trocknet man mit einer Mischung aus Solar- und Windenergie – deshalb idealerweise die Wäsche draussen aufhängen oder alternativ einen Waschkeller oder einen Wäscheständer in der Wohnung nutzen.
Der Tumbler (auch das energieeffizienteste Modell) dagegen verursacht hohe Energiekosten und schädigt die Kleidungsfasern. Wer nicht auf den Trockner verzichten kann oder will, der verkürzt mit einem Dryer Ball zumindest die Trocknungszeit um 20 bis 30 Prozent. Die Bälle aus Schafwolle kommen mit der nassen Wäsche in den Tumbler, wo sie den Prozess beschleunigen und gleichzeitig die Fasern geschmeidig halten – so weich war dein Frotteetuch noch nie!