Digitalisierung ist keine Revolution, sondern eine Evolution

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Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt – mit vielen Chancen, aber auch Herausforderungen für Unternehmen. Die Transformation gelingt nur, wenn Mitarbeitende den Prozess aktiv mitgestalten können und eine sorgfältige Planung vorangeht.

Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Video-Meetings, Co-Working-Spaces und Cloud-Dienste – keine Frage: Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Zwar hat die Covid-Krise die Digitalisierung der Arbeit nicht ausgelöst, die Prozesse aber beschleunigt. Dabei zeigte sich, dass Homeoffice nicht zu einer niedrigeren, sondern höheren Produktivität führt.

Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen mit der Entwicklung Schritt halten – was nicht nur für die Mitarbeitenden, sondern auch für die Umwelt Vorteile birgt: Indem Arbeitswege wegfallen und der Bedarf an Büroflächen sinkt, wird CO2 eingespart. Die Veränderungen stellen Firmen indessen vor grosse technische und kulturelle Herausforderungen.

Führungskräfte sind gefordert

Denn die digitale Transformation ist auch eine kulturelle Transformation und damit stehen die Mitarbeitenden mit ihren Fähigkeiten, Routinen und Zielen im Zentrum. Mehrere Generationen treffen aufeinander – von den Baby Boomern, die erst spät in Kontakt mit digitalen Technologien kamen, bis zur Generation Z und den Digital Natives. Dabei herrscht ein «War for Talents»: Unternehmen, die gute Work-Life-Balance-Modelle, flexible Arbeitszeiten und -orte sowie gute technische Infrastrukturen bieten, haben die besten Chancen, Mitarbeitende für sich zu gewinnen und an sich zu binden.

Gefordert seien besonders Führungskräfte, sagt Hansruedi Born, CIO des Kantons Zürich: «Sie müssen ein neues Sensorium für die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden entwickeln.» Born war Gast eines Lounge-Gesprächs, das von der BKW anlässlich des Digitaltags gestreamt wurde und auf Vordenken.bkw.ch zur Verfügung steht. Am Gespräch beteiligt waren auch Bernard Frossard, Leiter IT der BKW Building Solutions sowie Katharina Hochfeld, Leiterin Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO. Sie ist überzeugt: «Wenn die Mitarbeitenden den Digitalisierungsprozess nicht aktiv mitgestalten könnten, ist er zum Scheitern verurteilt.»

Die flexibleren Arbeitsmodelle führten zu neuen Formen der Zusammenarbeit, sagt Hochfeld – von cloudbasiertem Arbeiten über physische Meetings bis zu selbstständigem Wirken zuhause. Die Projektarbeit, die Arbeit an Produkten und Dienstleistungen, die Abstimmung – das funktioniere alles wunderbar virtuell. Was Mitarbeitenden jedoch oft fehle, seien der informelle Austausch und das soziale Miteinander. «Teams benötigen auch bei der Online-Zusammenarbeit Zeit, um sich kennenzulernen und Vertrauen zueinander aufzubauen. Es ist enorm wichtig, dafür Raum einzuplanen.»

Alles hinterfragen, aber nicht alles austauschen

«Der Digitalisierungsprozess gleicht dem Bauen eines Hauses», sagt Bernard Frossard. Es brauche Architekten – verlässliche, neutrale Partner, die eine Firma in allen Bereichen begleiteten und bis in die Tiefen ihrer Kultur erfassten. «Wer in der Zukunft weiterhin Chancen haben will, muss sich digitalisieren. Die DNA eines Unternehmens muss dabei aber bewahrt bleiben.»

Da es bei neuen Technologien auch um Sicherheit, Datenschutz und Zuverlässigkeit der Dienste gehe, sollten sich Unternehmen nicht überstürzt in den Digitalisierungsprozess stürzen, sagt Frossard. Es lohne sich, die Anforderungen genau zu analysieren. «Wir müssen alles hinterfragen, aber nicht alles austauschen. Digitalisierungsprojekte müssen sehr gut begleitet werden.»

Sich Zeit zu lassen, so sind sich alle einig, sei ein entscheidender Faktor. Born bezeichnet die Digitalisierung dann auch lieber als «Evolution statt Revolution» – eine Reise, die laufend weiter schreite und nicht eines Tages einfach ende.

Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Video-Meetings, Co-Working-Spaces und Cloud-Dienste – keine Frage: Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Zwar hat die Covid-Krise die Digitalisierung der Arbeit nicht ausgelöst, die Prozesse aber beschleunigt. Dabei zeigte sich, dass Homeoffice nicht zu einer niedrigeren, sondern höheren Produktivität führt.

Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen mit der Entwicklung Schritt halten – was nicht nur für die Mitarbeitenden, sondern auch für die Umwelt Vorteile birgt: Indem Arbeitswege wegfallen und der Bedarf an Büroflächen sinkt, wird CO2 eingespart. Die Veränderungen stellen Firmen indessen vor grosse technische und kulturelle Herausforderungen.

Führungskräfte sind gefordert

Denn die digitale Transformation ist auch eine kulturelle Transformation und damit stehen die Mitarbeitenden mit ihren Fähigkeiten, Routinen und Zielen im Zentrum. Mehrere Generationen treffen aufeinander – von den Baby Boomern, die erst spät in Kontakt mit digitalen Technologien kamen, bis zur Generation Z und den Digital Natives. Dabei herrscht ein «War for Talents»: Unternehmen, die gute Work-Life-Balance-Modelle, flexible Arbeitszeiten und -orte sowie gute technische Infrastrukturen bieten, haben die besten Chancen, Mitarbeitende für sich zu gewinnen und an sich zu binden.

Gefordert seien besonders Führungskräfte, sagt Hansruedi Born, CIO des Kantons Zürich: «Sie müssen ein neues Sensorium für die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden entwickeln.» Born war Gast eines Lounge-Gesprächs, das von der BKW anlässlich des Digitaltags gestreamt wurde und auf Vordenken.bkw.ch zur Verfügung steht. Am Gespräch beteiligt waren auch Bernard Frossard, Leiter IT der BKW Building Solutions sowie Katharina Hochfeld, Leiterin Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO. Sie ist überzeugt: «Wenn die Mitarbeitenden den Digitalisierungsprozess nicht aktiv mitgestalten könnten, ist er zum Scheitern verurteilt.»

Die flexibleren Arbeitsmodelle führten zu neuen Formen der Zusammenarbeit, sagt Hochfeld – von cloudbasiertem Arbeiten über physische Meetings bis zu selbstständigem Wirken zuhause. Die Projektarbeit, die Arbeit an Produkten und Dienstleistungen, die Abstimmung – das funktioniere alles wunderbar virtuell. Was Mitarbeitenden jedoch oft fehle, seien der informelle Austausch und das soziale Miteinander. «Teams benötigen auch bei der Online-Zusammenarbeit Zeit, um sich kennenzulernen und Vertrauen zueinander aufzubauen. Es ist enorm wichtig, dafür Raum einzuplanen.»

Alles hinterfragen, aber nicht alles austauschen

«Der Digitalisierungsprozess gleicht dem Bauen eines Hauses», sagt Bernard Frossard. Es brauche Architekten – verlässliche, neutrale Partner, die eine Firma in allen Bereichen begleiteten und bis in die Tiefen ihrer Kultur erfassten. «Wer in der Zukunft weiterhin Chancen haben will, muss sich digitalisieren. Die DNA eines Unternehmens muss dabei aber bewahrt bleiben.»

Da es bei neuen Technologien auch um Sicherheit, Datenschutz und Zuverlässigkeit der Dienste gehe, sollten sich Unternehmen nicht überstürzt in den Digitalisierungsprozess stürzen, sagt Frossard. Es lohne sich, die Anforderungen genau zu analysieren. «Wir müssen alles hinterfragen, aber nicht alles austauschen. Digitalisierungsprojekte müssen sehr gut begleitet werden.»

Sich Zeit zu lassen, so sind sich alle einig, sei ein entscheidender Faktor. Born bezeichnet die Digitalisierung dann auch lieber als «Evolution statt Revolution» – eine Reise, die laufend weiter schreite und nicht eines Tages einfach ende.

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Erste Veröffentlichung: 
12.11.2021
  |  Letztes Update: 
12.11.2021

Geballtes Know-how aus einer Hand

Der Transformationsprozess ist in vollem Gange: Ob Bürogebäude, Eigenheim, Mehrfamilienhaus oder Gewerbebetrieb – das Gebäude steht im Zentrum dieser Entwicklung. Um grösstmögliche Flexibilität, Komfort und Energieeffizienz zu vereinen, ist eine sorgfältige Planung und Abstimmung aller technischer Elemente zentral. Bei der BKW laufen dazu alle Fäden zusammen: Gebäudetechnik, -automation und IT. Als zuverlässige Partnerin mit fundiertem Wissen und langjähriger Erfahrung führt sie uns alle souverän in eine nachhaltige Zukunft.

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