7 Übungen für Fitness im Freien

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Warum ins Fitnessstudio, wenn die Natur genauso viel hergibt? Die Schweiz bietet neben Wanderwegen und Schwimmplätzen auch in der Stadt attraktive und nachhaltigere Alternativen als das Gym.

Es ist 8 Uhr morgens in Zürich und die Sonne steigt langsam über dem Zürichsee auf. Die ersten Jogger laufen bereits entlang des Seeufers und an der Rentenwiese widmen sich zwei junge Frauen einem frühmorgendlichen Boxtraining. Und auch Rahel Bertschinger ist bereits aktiv.

Die Sportbegeisterte war früher Kunstturnerin, fährt täglich mit dem Velo durch die Stadt und trainiert an fünf bis sechs Tagen ihren Körper – und das nicht nur in der Crossfit-Box, sondern auch mit Hilfsmitteln, die sie während ihrer Fahrten durch die Stadt entdeckt.

Nachhaltig für Körper und Umwelt

«Wer in der Natur trainiert, ist ungebunden», erklärt Rahel, die auch ausgebildeter Crossfit-Coach ist. «Vielen fehlt das Fachwissen, wenn sie im Gym trainieren und so kann man viel falsch machen. Das Trainieren im Freien ist darum oft schonender für den Körper. Davon abgesehen ist es auch für fast alle Menschen geeignet.»

Und dann gibt es auch noch den Umwelt-Aspekt: Nicht nur viele der Fitnessgeräte in einem Studio verbrauchen wertvollen Strom, auch Klimaanlagen und Heizungen tragen zu höheren CO2-Emissionen bei und Gemeinschaftsduschen verbrauchen enorm viel Wasser. Die Ökobilanz eines Fitnessstudios kann sich so natürlich nicht mit den zahlreichen Möglichkeiten vor der Haustüre messen.

In der Bildstrecke zeigt dir Rahel einige Übungen, die du ganz einfach im Grünen machen kannst. Was du dazu brauchst? Eine Parkbank, ein Veloständer und eine Treppe.

Push-ups an der Sitzbank für Anfänger: Rahel zeigt die Startposition. Wichtig ist vor allem, dass die Handgelenke eine Linie mit den Schultern bilden.
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Wichtig während der gesamten Übung ist ein gerader Rücken und eine gute Körperspannung.
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Für Fortgeschrittene eignet sich diese Form des Push-ups an der Parkbank.
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Auch hier achtet Rahel auf eine korrekte Form, indem der Brustkorb die Bank berührt.
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Profis drehen den Spiess kurzerhand um und stemmen sich vom Boden ab.
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Wenn man so der Natur nicht näher kommen kann, wie dann?
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Auch Veloständer eignen sich für alle möglichen Übungen.
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Zum Beispiel für Dips, die den Trizeps trainieren.
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Aber auch für Bauchübungen sind Veloständer ideal.
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Halte dafür deine Beine im 90-Grad-Winkel und spüre förmlich, wie deine Bauchmuskeln sich freuen.
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Treppen findest du überall in der Schweiz. Und fast alle eignen sich prima für Boxjumps. Achte auch bei dieser Übung stets auf deine Form und halte den Rücken gerade und den Blick geradeaus.
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Wichtig ist auch genug tief zu gehen, bestenfalls sind die Hüften unter dem Knie, um den Quadriceps zu stärken. Achte immer darauf, dass deine Knie nach aussen gedrückt sind, um dich nicht zu verletzen.
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Egal, ob Parkbank oder kleine Mauer: Eine leichte Erhöhung hilft bei Lunges und trainiert die Stabilität.
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Wenn dir dabei noch die Frühlingssonne ins Gesicht lacht, macht das Outdoor-Training gleich doppelt so viel Spass.
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Ressourcen schonen und Energie sparen kann man übrigens auch beim Equipment: «Die einzigen Dinge, die man für den Sport neu kaufen muss, sind eigentlich bloss die richtigen Schuhe. Um Verletzungsgefahr zu vermeiden, ist es wichtig, die passenden Sportschuhe für die jeweilige Sportart zu finden», erklärt Rahel. «Alles andere – wie zum Beispiel Kettlebells, elastische Bänder oder auch Hanteln – können immer günstig und gebraucht erstanden werden.» 

Sport ist nicht bloss Sport

Rahel ist ein rundum effizienter Ansatz beim Sport sehr wichtig: «Viele vergessen, dass neben körperlicher und geistiger Fitness nicht nur das Training mit möglichst ressourcenschonenden Übungen und Geräten, sondern auch die Ernährung sowie die Erholung wichtige Faktoren sind. Um deinen Körper nachhaltig zu trainieren, empfiehlt es sich daher, eine Routine zu entwickeln, die zum eigenen Körpergefühl passt.» Dazu gehört neben einer ausgewogenen Ernährung auf Basis lokaler, gesunder Lebensmittel auch das bewusste Abschalten in der Natur. Deshalb empfiehlt es sich, wann immer möglich, auf auf das Auto zu verzichten und auch in der Freizeit lieber zu Fuss von A nach B zu gehen, um so einerseits den Kopf freizubekommen und gleichzeitig dabei wichtige Energieressourcen zu schonen und sich quasi CO2-neutral zu bewegen.

Erste Veröffentlichung: 
30.5.2021
  |  Letztes Update: 
18.5.2021

Wer auf bereitgestellte Fitnessgeräte nicht verzichten will, wird ebenfalls in der Natur fündig. Neben Spielplätzen, die sich prima für viele Übungen eignen, haben viele Städte und Kantone bereits spezielle Streetworkout-Anlagen eingerichtet. In Basel-Land gibt es beispielsweise bereits 14 solcher Parks. Auch in der Stadt Zürich finden Fitnessbegeisterte vier Sportanlagen, die gratis zugänglich sind. Und wer sich noch nicht alleine an die Klimmzugstange traut, findet auch hier eine Lösung mit geführten Outdoor-Trainingskursen, wie zum Beispiel bei Outdoor Fit in Bern.

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