Die interaktive Ausstellung «Dear2050: Entangled Forests» zeigt, wie Wälder und Klima verbunden sind.

Warum der Wald so wichtig ist fürs Klima – und umgekehrt

Warum der Wald so wichtig ist fürs Klima – und umgekehrt

Pourquoi la forêt est si importante pour le climat

Perché il bosco è così importante per il clima… e viceversa

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Was wissen Sie über Flechten, Totholz und das Zusammenspiel von Wald und Klima? Die Ausstellung «Dear2050: Entangled Forests» bringt Kunst und Wissenschaft zusammen, um über die Wichtigkeit des Waldes aufzuklären. Ein Besuch.

«Bäume sind auch Lebewesen», steht da auf einem Stück Karton, in krakeliger Kinderschrift. Auch geläufige Wahrheiten müssen manchmal in Erinnerung gerufen werden.

Es ist das erste Werk am Eingang der Ausstellung «Dear2050: Entangled Forests» im Zeughausareal Uster ZH. Im Ausstellungs-Katalog ist es zwar nicht zu finden, weil es wohl an einer der zahlreichen Mitmachstationen hergestellt wurde. Aber wenn Kunst dann als Kunst bezeichnet werden darf, wenn sie etwas in einem berührt, dann hat das Kartonschild dieses Kriterium erfüllt.

«Bäume sind auch Lebewesen», steht da auf einem Stück Karton, in krakeliger Kinderschrift. Auch geläufige Wahrheiten müssen manchmal in Erinnerung gerufen werden.

Es ist das erste Werk am Eingang der Ausstellung «Dear2050: Entangled Forests» im Zeughausareal Uster ZH. Im Ausstellungs-Katalog ist es zwar nicht zu finden, weil es wohl an einer der zahlreichen Mitmachstationen hergestellt wurde. Aber wenn Kunst dann als Kunst bezeichnet werden darf, wenn sie etwas in einem berührt, dann hat das Kartonschild dieses Kriterium erfüllt.

«Les arbres sont aussi des êtres vivants.» Cette phrase, écrite dans un style enfantin et gribouillé, est inscrite sur un morceau de carton. Elle a le mérite de nous rappeler que même les vérités les plus évidentes doivent parfois être répétées.

C’est en tout cas la première œuvre à l’entrée de l’exposition «Dear2050: Entangled Forests», dans le Zeughausareal d’Uster (ZH). Elle ne figure en revanche pas dans le catalogue d’exposition, car elle a probablement été réalisée lors de l’un des nombreux ateliers participatifs. Ce morceau de carton peut malgré tout être qualifié d’art, dans la mesure où il touche quelque chose au plus profond de nous.

Un pezzo di cartone con la scritta «anche gli alberi sono esseri viventi». La calligrafia è infantile. Anche le verità più ovvie devono talvolta essere ribadite.

È la prima opera d’arte all’entrata della mostra «Dear2050: Entangled Forests» nel quartiere Zeughausareal di Uster (ZH). Nel catalogo della mostra non figura: è stato creato in una delle innumerevoli stazioni interattive. Ma se l’arte può essere definita tale quando fa nascere dei sentimenti nel cuore delle persone, allora questo pezzo di cartone adempie tutti i criteri.

Anhand von Kunstwerken werden wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt.
Reisen: Lange Flugreisen sind echte Klimakiller. Darum lieber auf Ferien im eigenen Land setzen. Muss es doch mal weiter weg sein, dann bitte unbedingt den kleinen Aufpreis für die CO₂-Kompensation bezahlen.
Sowohl Schweizer als auch internationale Wälder werden thematisiert. «IPS Typographus» von Niklaus Manuel Güdel.
Reisen: Lange Flugreisen sind echte Klimakiller. Darum lieber auf Ferien im eigenen Land setzen. Muss es doch mal weiter weg sein, dann bitte unbedingt den kleinen Aufpreis für die CO₂-Kompensation bezahlen.
«Dear20250» ist eine Reihe von Ausstellungen zu Themen rund ums Klima. «Entangled Forests» ist die dritte Ausstellung der Reihe.
Reisen: Lange Flugreisen sind echte Klimakiller. Darum lieber auf Ferien im eigenen Land setzen. Muss es doch mal weiter weg sein, dann bitte unbedingt den kleinen Aufpreis für die CO₂-Kompensation bezahlen.
«Paraiso» von Eva Lippert.
Reisen: Lange Flugreisen sind echte Klimakiller. Darum lieber auf Ferien im eigenen Land setzen. Muss es doch mal weiter weg sein, dann bitte unbedingt den kleinen Aufpreis für die CO₂-Kompensation bezahlen.
«As sentir da chasa» von Hannah Grüninger.
Reisen: Lange Flugreisen sind echte Klimakiller. Darum lieber auf Ferien im eigenen Land setzen. Muss es doch mal weiter weg sein, dann bitte unbedingt den kleinen Aufpreis für die CO₂-Kompensation bezahlen.
Die Ausstellung «Entangled Forests» ist noch in Lausanne und Langenthal BE zu sehen.
Reisen: Lange Flugreisen sind echte Klimakiller. Darum lieber auf Ferien im eigenen Land setzen. Muss es doch mal weiter weg sein, dann bitte unbedingt den kleinen Aufpreis für die CO₂-Kompensation bezahlen.
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Und so wird es weitergehen in dieser Ausstellung, die sich dem Wald widmet. «Entangled Forests» zeigt Werke, die von lokalen und internationalen Wäldern inspiriert wurden. Aber nicht nur das. Diese Ausstellung hat eine Mission: Sie schafft Kontext. Nämlich jenen des Klimawandels. Und das auf zwar wissenschaftliche, aber verständliche und oft auch interaktive Art und Weise.

Drei Werke sind beim Besuch – neben dem Kartonschild – besonders in Erinnerung geblieben. Auch weil sie in der Ausstellung in einem Real-Life-Kontext stehen, was dazu führt, über das eigene Wissen um den Wald und seine Bedeutung nachzudenken. Hier nun also drei Werke – sowie drei Erkenntnisse, die bleiben:

1. Im Wald hat alles seinen Platz und seine Aufgabe

«Paraiso» von der Künstlerin Eva Lippert ist eine knapp anderthalb mal anderthalb Meter grosse, bunter als bunte Collage aus unterschiedlichsten Techniken und Materialien. Ein Feuerwerk aus Pflanzen, Tieren, Menschen, Aquarellen, Geflechten, kleinen Objekten. Es erzählt die Geschichte des Ökosystems Wald, verdeutlicht dessen Komplexität und wie alles miteinander verbunden ist. Die Collage zeigt auch, dass dieses Ökosystem in Gefahr ist: Feuer umringt das paradiesische Bild des Waldes. In der Beschreibung zum Werk steht: «Bäume nehmen Kohlenstoffdioxid auf und verringern so die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Gezielte weltweite Aufforstung könnte bis zu zwei Drittel des von Menschen verursachten CO2-Ausstosses ausgleichen. Trotzdem nimmt die Entwaldung durch Waldbrände und Rodung nicht nur weltweit, sondern auch in Europa stetig zu.»

2. Flechten sind abgefahrene, völlig unterschätzte Waldwesen

Ein alter Holztisch. Die Oberfläche von Flechten überzogen. Flechten! Ganz vergessen, dass es die gibt! Das Werk mit dem Namen «As sentir da chasa» von Hannah Grüninger erfüllt seinen Zweck, einem die guten alten Flechten wieder in Erinnerung zu rufen. Dass sie «faszinierende Doppelwesen zwischen Alge und Pilz» sind. Und dass sie einen Wirt oder eine Wirtin brauchen, um überhaupt zu leben. Und dann steht da noch ein unvergesslicher Fakt in der Beschreibung: «Sie zählt zu den langlebigsten Wesen überhaupt und kann ein Alter von mehreren Hundert, in Einzelfällen sogar von über viertausend Jahren erreichen.» Wie schön, dass die Künstlerin diese Waldwesen mit dem Tisch ins Haus holt, zumindest symbolisch.

3. Keiner weiss, wie wichtig Totholz ist

Wer schon einmal in einem echten Urwald war, weiss, wie chaotisch und unordentlich es dort aussieht: Umgefallene Bäume und abgefallene Äste stapeln sich, liegen verstreut herum und zersetzen über lange Zeit. Ein Anblick, den man in Schweizer Wäldern nicht kennt. Hier werden die Wälder nicht sich selbst überlassen. Sie werden aufgeräumt. Noch. Denn: Totholz ist eine wertvolle Ressource für das Ökosystem der Wälder – und damit beschäftigt sich das Werk «Virtues of Wood» des Künstlerduos Bienvenue Studios. Die Risodrucke auf Naturpapier zeigen Totholzskulpturen aus Neuseeland. An der gegenüberliegenden Wand hängt auf mehreren Blättern Papier ein Interview mit einer Expertin für Totholz. An einer Stelle sagt sie über die Wichtigkeit von Totholz: «Totholz gehört zum natürlichen Waldzyklus und ist Lebensgrundlage für Tausende Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Moosen und Flechten. Mehr als ein Viertel aller Waldarten der Schweiz ist auf Totholz angewiesen.»

Die Ausstellung «Dear2050: Entangled Forests» reist weiter nach Lausanne (25. April – 10. Mai) und nach Langenthal BE (18. Mai – 2. Juni). Zum Katalog, zum Podcast.

Und so wird es weitergehen in dieser Ausstellung, die sich dem Wald widmet. «Entangled Forests» zeigt Werke, die von lokalen und internationalen Wäldern inspiriert wurden. Aber nicht nur das. Diese Ausstellung hat eine Mission: Sie schafft Kontext. Nämlich jenen des Klimawandels. Und das auf zwar wissenschaftliche, aber verständliche und oft auch interaktive Art und Weise.

Drei Werke sind beim Besuch – neben dem Kartonschild – besonders in Erinnerung geblieben. Auch weil sie in der Ausstellung in einem Real-Life-Kontext stehen, was dazu führt, über das eigene Wissen um den Wald und seine Bedeutung nachzudenken. Hier nun also drei Werke – sowie drei Erkenntnisse, die bleiben:

1. Im Wald hat alles seinen Platz und seine Aufgabe

«Paraiso» von der Künstlerin Eva Lippert ist eine knapp anderthalb mal anderthalb Meter grosse, bunter als bunte Collage aus unterschiedlichsten Techniken und Materialien. Ein Feuerwerk aus Pflanzen, Tieren, Menschen, Aquarellen, Geflechten, kleinen Objekten. Es erzählt die Geschichte des Ökosystems Wald, verdeutlicht dessen Komplexität und wie alles miteinander verbunden ist. Die Collage zeigt auch, dass dieses Ökosystem in Gefahr ist: Feuer umringt das paradiesische Bild des Waldes. In der Beschreibung zum Werk steht: «Bäume nehmen Kohlenstoffdioxid auf und verringern so die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Gezielte weltweite Aufforstung könnte bis zu zwei Drittel des von Menschen verursachten CO2-Ausstosses ausgleichen. Trotzdem nimmt die Entwaldung durch Waldbrände und Rodung nicht nur weltweit, sondern auch in Europa stetig zu.»

2. Flechten sind abgefahrene, völlig unterschätzte Waldwesen

Ein alter Holztisch. Die Oberfläche von Flechten überzogen. Flechten! Ganz vergessen, dass es die gibt! Das Werk mit dem Namen «As sentir da chasa» von Hannah Grüninger erfüllt seinen Zweck, einem die guten alten Flechten wieder in Erinnerung zu rufen. Dass sie «faszinierende Doppelwesen zwischen Alge und Pilz» sind. Und dass sie einen Wirt oder eine Wirtin brauchen, um überhaupt zu leben. Und dann steht da noch ein unvergesslicher Fakt in der Beschreibung: «Sie zählt zu den langlebigsten Wesen überhaupt und kann ein Alter von mehreren Hundert, in Einzelfällen sogar von über viertausend Jahren erreichen.» Wie schön, dass die Künstlerin diese Waldwesen mit dem Tisch ins Haus holt, zumindest symbolisch.

3. Keiner weiss, wie wichtig Totholz ist

Wer schon einmal in einem echten Urwald war, weiss, wie chaotisch und unordentlich es dort aussieht: Umgefallene Bäume und abgefallene Äste stapeln sich, liegen verstreut herum und zersetzen über lange Zeit. Ein Anblick, den man in Schweizer Wäldern nicht kennt. Hier werden die Wälder nicht sich selbst überlassen. Sie werden aufgeräumt. Noch. Denn: Totholz ist eine wertvolle Ressource für das Ökosystem der Wälder – und damit beschäftigt sich das Werk «Virtues of Wood» des Künstlerduos Bienvenue Studios. Die Risodrucke auf Naturpapier zeigen Totholzskulpturen aus Neuseeland. An der gegenüberliegenden Wand hängt auf mehreren Blättern Papier ein Interview mit einer Expertin für Totholz. An einer Stelle sagt sie über die Wichtigkeit von Totholz: «Totholz gehört zum natürlichen Waldzyklus und ist Lebensgrundlage für Tausende Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Moosen und Flechten. Mehr als ein Viertel aller Waldarten der Schweiz ist auf Totholz angewiesen.»

Die Ausstellung «Dear2050: Entangled Forests» reist weiter nach Lausanne (25. April – 10. Mai) und nach Langenthal BE (18. Mai – 2. Juni). Zum Katalog, zum Podcast.

Et c’est précisément ce qui se passe tout au long de cette exposition consacrée à la forêt. «Entangled Forests» présente des œuvres inspirées par des forêts locales et internationales. Mais ce n’est pas tout. Cette exposition s’est donnée pour mission de regarder ces espaces verts à l’aune du changement climatique. De manière certes scientifique, mais tout en restant compréhensible et en privilégiant souvent l’interactivité.

Outre ce panneau en carton, trois œuvres restent tout particulièrement gravées dans notre mémoire à l’issue de notre visite. Pourquoi? Notamment parce que la scénographie de l’exposition les présente dans un contexte de vie réelle, ce qui nous amène à réfléchir à notre propre connaissance de la forêt et à l’importance de cette dernière. Gros plan sur ces trois œuvres et ce que nous en avons retenu.

1. Dans la forêt, chaque chose a sa place et sa fonction

«Paraiso», de l’artiste Eva Lippert, est un collage de près d’un mètre et demi sur un mètre et demi. Plus bariolé que coloré, il est composé des techniques et des matériaux les plus divers. On y voit un feu d’artifice de plantes, d’animaux, de personnes, d’aquarelles, d’entrelacs et de petits objets. Il raconte l’histoire de l’écosystème forestier, met en évidence sa complexité et la manière dont tout est lié. Le collage montre également que ce milieu est en danger: le feu entoure l’image paradisiaque de la forêt. Dans la description de l’œuvre, on peut lire: «Les arbres absorbent le dioxyde de carbone et réduisent ainsi la concentration de CO₂ dans l’atmosphère. Un reboisement mondial ciblé pourrait compenser jusqu’à deux tiers des émissions de CO₂ dues aux activités humaines. Malgré cela, la déforestation causée par les incendies de forêt et le défrichement ne cesse d’augmenter partout dans le monde, y compris en Europe».

2. Les lichens sont des créatures forestières folles et totalement sous-estimées

Une vieille table en bois dont la surface est recouverte de lichen. Des lichens? On aurait presque oublié leur existence! L’œuvre intitulée «As sentir da chasa», de Hannah Grüninger, remplit son objectif, à savoir nous rappeler au bon souvenir de ces bons vieux lichens, «des êtres doubles, fascinants, entre l’algue et le champignon». Ces derniers ont besoin d’un hôte ou d’une hôtesse pour vivre. Autre fait inoubliable dans cette description du lichen: «Il compte parmi les êtres les plus durables qui soient et peut atteindre un âge de plusieurs centaines d’années, voire de plus de 4000 ans dans certains cas». C’est super que l’artiste fasse entrer, du moins symboliquement, ces créatures de la forêt au cœur de la maison par le biais d’une table.

3. On sous-estime l’importance du bois mort

Quiconque s’est déjà rendu dans une véritable forêt vierge sait à quel point c’est chaotique et désordonné: les arbres et les branches tombés s’empilent, s’éparpillent et se décomposent durant une longue période. Un spectacle que l’on ne connaît pas dans les forêts suisses, qui ne sont pas laissées à elles-mêmes. Pour l’instant, elles sont encore nettoyées. Pourtant, le bois mort est une ressource précieuse pour l’écosystème forestier – et c’est ce dont traite l’œuvre «Virtues of Wood», créée par le duo d’artistes Bienvenue Studios. Les impressions Riso sur papier naturel montrent des sculptures en bois mort de Nouvelle-Zélande. Sur le mur d’en face est affichée l’interview d’une experte en bois mort. À un moment donné, elle rappelle son importance: «Le bois mort fait partie du cycle naturel de la forêt et constitue une base vitale pour des milliers d’espèces d’animaux, de plantes, de champignons, de mousses et de lichens. Plus d’un quart de toutes les espèces forestières helvétiques dépendent du bois mort».

L’exposition «Dear2050 : Entangled Forest» poursuit sa tournée à Lausanne (VD), du 25 avril au 10 mai, puis à Langenthal (BE), du 18 mai au 2 juin. Vers le catalogue, vers le podcast.

E questo sarà il fil rouge di tutta la mostra incentrata sulle foreste. «Entangled Forests» espone opere ispirate dai boschi locali e internazionali. Ma non solo. La mostra ha una missione: creare un contesto. Per la precisione, quello dei cambiamenti climatici. E lo fa in modo talvolta scientifico ma comprensibile e spesso anche interattivo.

Tre opere sono rimaste impresse nella mia mente (oltre al cartone all’ingresso). Anche perché all’interno della mostra presentano un contesto della vita reale che ci spinge a riflettere sulle nostre conoscenze in materia di foreste e sul significato dei boschi. Ecco tre lavori (e tre esperienze) che restano impresse:

1. Nel bosco tutto ha un suo posto e un suo compito

«Paraiso» dell‘artista Eva Lippert misura solo un metro e mezzo per un metro e mezzo. È un variopinto collage di differenti tecniche e materiali, un fuoco d’artificio di piante, animali, persone, acquarelli, macchie e piccoli oggetti. Racconta la storia dell’ecosistema delle foreste, ne trasmette la complessità e illustra la correlazione tra tutti i suoi abitanti. Il collage mostra anche che l’ecosistema è minacciato: un anello di fuoco circonda la paradisiaca immagine del bosco. Nella descrizione dell’opera si legge: «gli alberi assorbono anidride carbonica e ne diminuiscono la concentrazione nell’atmosfera. Un imboschimento mirato a livello mondiale potrebbe assorbire fino a due terzi delle emissioni di CO₂ generate dall’uomo. Tuttavia, i disboscamenti causati da incendi e sradicamenti aumentano costantemente non solo a livello mondiale ma anche a livello europeo.»

2. I licheni sono strabilianti abitanti del bosco assolutamente sottovalutati

Un vecchio tavolo di legno. La superficie ricoperta di licheni. Licheni! Non mi ricordavo nemmeno più della loro esistenza! L’opera dal nome «As sentir da chasa» di Hannah Grüninger adempie il proprio scopo di ricordarci dei buoni, vecchi licheni e della loro importanza come «affascinanti esseri a metà tra alghe e funghi» che hanno bisogno di un organismo ospitante per sopravvivere. E nella descrizione viene presentata un’altra informazione indimenticabile: «Fanno parte degli esseri più longevi del pianeta e possono raggiungere un’età di diverse centinaia di anni, in alcuni casi arrivano anche a oltre quattrocento anni.» È splendido che l‘artista con il suo tavolo abbia scelto di portare dentro casa questi abitanti del bosco, almeno simbolicamente.

3. Pochi sanno quanto sia importante il legno morto

Chi è già stato in una foresta vergine sa bene quanto appaia caotica e disordinata: alberi caduti e rami morti accatastati uno sull’altro, sparsi ovunque sul terreno a decomporsi lentamente. Un’immagine quasi sconosciuta nei boschi svizzeri. Da noi, i boschi non vengono lasciati a loro stessi. Vengono curati. Per ora. Il legno morto è infatti una delle risorse più preziose per l’ecosistema delle foreste e proprio su questo tema è incentrata l’opera «Virtues of Wood» della coppia di artisti Bienvenue Studios. Le stampe in carta di riso su carta naturale mostrano sculture in legno morto della Nuova Zelanda. Sul muro di fronte si trovano numerosi fogli con un’intervista a un’esperta di legno morto. In uno di questi, racconta dell’importanza del legno morto: «è parte integrante del ciclo naturale del bosco e funge da spazio vitale per migliaia di specie di animali, piante, funghi, muschi e licheni. Più di un quarto di tutte le specie boschive in Svizzera necessitano di legno morto.»

La mostra «Dear2050: Entangled Forest» si sposterà a Losanna (25 aprile – 10 maggio) e a Langenthal (BE) (18 maggio – 2 giugno). Al catalogo, al podcast.

Erste Veröffentlichung: 
26.4.2024
  |  Letztes Update: 
26.4.2024
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