Einweg-Tampons und -Binden enthalten Plastik und sorgen über die Jahre für sehr viel Abfall. Doch es gibt umweltfreundlichere Alternativen wie etwa Menstruationstassen. Foto: Unsplash

Menstruationsprodukte im Nachhaltigkeits-Check

Menstruationsprodukte im Nachhaltigkeits-Check

Les produits menstruels passés sous la loupe de la durabilité

I prodotti per le mestruazioni sono sostenibili?

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Früher waren alle Menstruationsprodukte wiederverwendbar, heute kommen regelmässig neue Alternativen auf den Markt. Aber welche Option ist die umweltfreundlichste? Ein Überblick.

Vor gut 100 Jahren kamen die ersten Wegwerf-Binden auf den Markt. Nur zögerlich fanden diese Produkte ihren Weg in die Badezimmer und Handtaschen. Aber mit dem Boom von Einweg-Produkten in anderen Lebensbereichen wurden auch Einweg-Binden und später -Tampons immer beliebter. So beliebt, dass sie heute Normalität sind. Zumindest in der westlichen Welt.

Heute ist die Welt eine andere: Im Lichte des Umweltschutzes werden Einweg-Produkte wie Röhrli, Einkaufstaschen und eben Menstruationsprodukte zunehmend hinterfragt. Und damit findet wiederum eine neue Generation von Menstruationsprodukten ihren Weg in die Geschäfte, Badezimmer und Handtaschen.

Damit einher geht auch eine Enttabuisierung: Menstruierende sprechen auf Social Media und in ihren Beziehungen offener über die Periode und über die unterschiedlichen Optionen für die Monatshygiene.

Grund genug, die verschiedenen Optionen auf Nachhaltigkeit zu prüfen:

Wegwerf-Tampons und -Binden

12’000 bis 15’000 Einweg-Menstruationsprodukte nutzt eine menstruierende Person durchschnittlich im Laufe ihres Lebens. Ein Grossteil dieser Produkte enthält Plastik, was bedeutet, dass sie nicht abbaubar sind und damit im Restabfall landen. In der Schweiz bedeutet dies Verbrennung – in vielen anderen Ländern Deponie (wo sie 500 bis 800 Jahre liegen werden, bis sie zersetzt sind). Entsprechend sind Einwegprodukte allein schon aufgrund des Abfalls eine nicht besonders umweltfreundliche Art der Monatshygiene.

Tampons und Bio-Tampons: In der Produktion variieren konventionelle Tampons und Binden in ihrer Umweltverträglichkeit, wobei Tampons aus Bio-Baumwolle besser abschneiden als konventionelle Tampons, jedoch mit Einschränkungen.

Binden: Die konventionelle Binde kann trotz höherem Materialverbrauch als Tampons in puncto Umweltfreundlichkeit mithalten, da sie während der Nutzung einen geringeren Fussabdruck hinterlässt. Das hat mit dem Einsatz von sogenannten Superabsorbern zu tun.

Bio-Binden: Bio-Baumwoll-Binden schneiden etwas schlechter ab, was aus ihrem hohen Materialbedarf resultiert, obwohl Bio-Baumwolle in vielen Umweltkategorien besser abschneidet als konventionelle Materialien.

Menstruationstasse

Lebensdauer: Mit einer Lebensdauer von bis zu zehn Jahren ist die immer beliebter werdende Menstruationstasse eine umweltfreundliche Alternative zu den herkömmlichen Einweg-Produkten.

Ökobilanz: Eine Studie zeigt: Im Vergleich zu herkömmlichen Binden und Tampons können Menstruationstassen den CO2-Ausstoss um bis zu 79 Prozent reduzieren.

Abfall: Die Tasse produziert schätzungsweise nur 0,4 Prozent des Plastikmülls, den Einwegbinden über zehn Jahre ansammeln, oder sechs Prozent dessen, was Tampons erzeugen.

Energie: Ein Tipp, um zusätzlich Energie zu sparen: Das Wasser zur Desinfektion der Menstruationstassen im Wasserkocher heiss machen und die Tasse fünf Minuten ins Wasser legen. Minutenlanges Kochen auf dem Herd ist nicht nötig.

Stoffbinde

Lebensdauer: bis zu fünf Jahre. Wiederverwendbare Binden sind aus saugfähigem Stoff gefertigt und werden nach Gebrauch gewaschen. Diese Art der Monatshygiene wurde übrigens meist genutzt, bevor Wegwerf-Binden erfunden wurden – und ist in den Ländern des globalen Südens heute oft noch Normalität.

Ökobilanz/Abfall: Vergleichszahlen existieren keine, und obwohl der Seifen- und Wassereinsatz für das Waschen der Stoffbinde sicherlich nicht unwesentlich ist, wird der Abfall im Vergleich zu Wegwerf-Binden signifikant reduziert.

Periodenunterwäsche

Lebensdauer: Laut Herstellern sind Periodenunterhosen zwei bis fünf Jahre lang nutzbar. Periodenunterwäsche funktioniert nach demselben Prinzip wie Stoffbinden – es handelt sich dabei um saugfähige Unterhosen, die jeweils nach Gebrauch gewaschen werden.

Material: Die Unterschiede zwischen Herstellern sind gross. Manche Periodenunterhosen bestehen ausschliesslich aus nachhaltiger Bio-Baumwolle oder Bambusfasern, andere enthalten auch Polyester, was Plastik ist, das beim Waschen im Wasser freigesetzt wird.

Inhaltsstoffe: Manche dieser Produkte werden mit Bioziden behandelt, was in der Vergangenheit für Kritik gesorgt hat.

Naturschwamm

Lebensdauer: bis zu drei Monate. Der Naturschwamm ist noch wenig bekannt: Er besteht, wie der Name sagt, aus einem Stück Naturschwamm, versehen mit einem Rückholfaden – funktioniert also wie ein Tampon. Der Schwamm wird nach Gebrauch ausgewaschen und kann laut Herstellern bis zu drei Zyklen lang verwendet werden. Ein Vorteil des Schwamms: Er stört nicht beim Sex.

Abfall: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, ist der Schwamm biologisch abbaubar. (Auf dem Markt existieren auch Schwämme aus Kunststoff, die entsprechend nicht biologisch abbaubar sind.)

Ressourcen: Hier ist es wichtig, darauf zu achten, woher die Schwämme kommen und ob sie auf nachhaltige Weise geerntet wurden.

Vor gut 100 Jahren kamen die ersten Wegwerf-Binden auf den Markt. Nur zögerlich fanden diese Produkte ihren Weg in die Badezimmer und Handtaschen. Aber mit dem Boom von Einweg-Produkten in anderen Lebensbereichen wurden auch Einweg-Binden und später -Tampons immer beliebter. So beliebt, dass sie heute Normalität sind. Zumindest in der westlichen Welt.

Heute ist die Welt eine andere: Im Lichte des Umweltschutzes werden Einweg-Produkte wie Röhrli, Einkaufstaschen und eben Menstruationsprodukte zunehmend hinterfragt. Und damit findet wiederum eine neue Generation von Menstruationsprodukten ihren Weg in die Geschäfte, Badezimmer und Handtaschen.

Damit einher geht auch eine Enttabuisierung: Menstruierende sprechen auf Social Media und in ihren Beziehungen offener über die Periode und über die unterschiedlichen Optionen für die Monatshygiene.

Grund genug, die verschiedenen Optionen auf Nachhaltigkeit zu prüfen:

Wegwerf-Tampons und -Binden

12’000 bis 15’000 Einweg-Menstruationsprodukte nutzt eine menstruierende Person durchschnittlich im Laufe ihres Lebens. Ein Grossteil dieser Produkte enthält Plastik, was bedeutet, dass sie nicht abbaubar sind und damit im Restabfall landen. In der Schweiz bedeutet dies Verbrennung – in vielen anderen Ländern Deponie (wo sie 500 bis 800 Jahre liegen werden, bis sie zersetzt sind). Entsprechend sind Einwegprodukte allein schon aufgrund des Abfalls eine nicht besonders umweltfreundliche Art der Monatshygiene.

Tampons und Bio-Tampons: In der Produktion variieren konventionelle Tampons und Binden in ihrer Umweltverträglichkeit, wobei Tampons aus Bio-Baumwolle besser abschneiden als konventionelle Tampons, jedoch mit Einschränkungen.

Binden: Die konventionelle Binde kann trotz höherem Materialverbrauch als Tampons in puncto Umweltfreundlichkeit mithalten, da sie während der Nutzung einen geringeren Fussabdruck hinterlässt. Das hat mit dem Einsatz von sogenannten Superabsorbern zu tun.

Bio-Binden: Bio-Baumwoll-Binden schneiden etwas schlechter ab, was aus ihrem hohen Materialbedarf resultiert, obwohl Bio-Baumwolle in vielen Umweltkategorien besser abschneidet als konventionelle Materialien.

Menstruationstasse

Lebensdauer: Mit einer Lebensdauer von bis zu zehn Jahren ist die immer beliebter werdende Menstruationstasse eine umweltfreundliche Alternative zu den herkömmlichen Einweg-Produkten.

Ökobilanz: Eine Studie zeigt: Im Vergleich zu herkömmlichen Binden und Tampons können Menstruationstassen den CO2-Ausstoss um bis zu 79 Prozent reduzieren.

Abfall: Die Tasse produziert schätzungsweise nur 0,4 Prozent des Plastikmülls, den Einwegbinden über zehn Jahre ansammeln, oder sechs Prozent dessen, was Tampons erzeugen.

Energie: Ein Tipp, um zusätzlich Energie zu sparen: Das Wasser zur Desinfektion der Menstruationstassen im Wasserkocher heiss machen und die Tasse fünf Minuten ins Wasser legen. Minutenlanges Kochen auf dem Herd ist nicht nötig.

Stoffbinde

Lebensdauer: bis zu fünf Jahre. Wiederverwendbare Binden sind aus saugfähigem Stoff gefertigt und werden nach Gebrauch gewaschen. Diese Art der Monatshygiene wurde übrigens meist genutzt, bevor Wegwerf-Binden erfunden wurden – und ist in den Ländern des globalen Südens heute oft noch Normalität.

Ökobilanz/Abfall: Vergleichszahlen existieren keine, und obwohl der Seifen- und Wassereinsatz für das Waschen der Stoffbinde sicherlich nicht unwesentlich ist, wird der Abfall im Vergleich zu Wegwerf-Binden signifikant reduziert.

Periodenunterwäsche

Lebensdauer: Laut Herstellern sind Periodenunterhosen zwei bis fünf Jahre lang nutzbar. Periodenunterwäsche funktioniert nach demselben Prinzip wie Stoffbinden – es handelt sich dabei um saugfähige Unterhosen, die jeweils nach Gebrauch gewaschen werden.

Material: Die Unterschiede zwischen Herstellern sind gross. Manche Periodenunterhosen bestehen ausschliesslich aus nachhaltiger Bio-Baumwolle oder Bambusfasern, andere enthalten auch Polyester, was Plastik ist, das beim Waschen im Wasser freigesetzt wird.

Inhaltsstoffe: Manche dieser Produkte werden mit Bioziden behandelt, was in der Vergangenheit für Kritik gesorgt hat.

Naturschwamm

Lebensdauer: bis zu drei Monate. Der Naturschwamm ist noch wenig bekannt: Er besteht, wie der Name sagt, aus einem Stück Naturschwamm, versehen mit einem Rückholfaden – funktioniert also wie ein Tampon. Der Schwamm wird nach Gebrauch ausgewaschen und kann laut Herstellern bis zu drei Zyklen lang verwendet werden. Ein Vorteil des Schwamms: Er stört nicht beim Sex.

Abfall: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, ist der Schwamm biologisch abbaubar. (Auf dem Markt existieren auch Schwämme aus Kunststoff, die entsprechend nicht biologisch abbaubar sind.)

Ressourcen: Hier ist es wichtig, darauf zu achten, woher die Schwämme kommen und ob sie auf nachhaltige Weise geerntet wurden.

Les premières serviettes hygiéniques jetables sont apparues sur le marché il y a un peu plus de 100 ans. Ces produits ont d’abord fait une apparition timide dans les salles de bain et les sacs à main. Puis, avec le boom des produits jetables enregistré dans d’autres secteurs, les serviettes hygiéniques jetables et, ensuite, les tampons ont gagné en popularité. Si bien qu’aujourd’hui, ils sont entrés dans la norme, tout du moins en Occident.

Mais, désormais, le monde est en train de changer. Face à la nécessité de protéger l’environnement, l’utilisation des produits à usage unique, comme les tubes, les sacs à provisions et même les produits menstruels, est toujours davantage remise en question. Une nouvelle génération de produits menstruels fait ainsi son apparition dans les magasins, les salles de bain et les sacs à main.

Cette évolution s’accompagne également d’une levée des tabous: les femmes menstruées parlent plus ouvertement de leurs règles et des différentes options d’hygiène menstruelle sur les réseaux sociaux et dans leurs relations avec les autres.

Une raison suffisante pour revenir sur les différentes options durables qui existent…

Tampons et serviettes hygiéniques jetables

Une personne ayant ses règles utilise en moyenne 12'000 à 15'000 produits menstruels jetables au cours de sa vie. Une grande partie d’entre eux contient du plastique, ce qui signifie qu’ils ne sont pas dégradables et finissent donc parmi les déchets résiduels. En Suisse, cela signifie incinération – dans de nombreux autres pays, ils atterriront à la décharge, où ils mettront entre 500 et 800 ans avant de se décomposer. Par conséquent, les produits à usage unique destinés à l’hygiène menstruelle ne sont pas très écologiques, ne serait-ce qu’en raison des déchets qu’ils génèrent.

  • Tampons et tampons bio: au niveau de la production, l’impact environnemental des tampons conventionnels et des serviettes hygiéniques fluctue, les tampons en coton bio étant plus performants que les tampons conventionnels, même si cela peut varier d’un produit à l’autre.
  • Les serviettes hygiéniques: bien qu’elles nécessitent davantage de matériaux que les tampons, les serviettes hygiéniques conventionnelles peuvent rivaliser en matière de respect de l’environnement, car elles laissent une empreinte plus faible durant leur utilisation. Cela est dû à l’utilisation de ce que l’on appelle les superabsorbants.
  • Les serviettes hygiéniques bio: les versions en coton bio obtiennent un résultat légèrement moins bon que les autres. Pourquoi? Parce que leur besoin en matériaux est élevé, même si le coton bio obtient de meilleurs scores que les matières conventionnelles dans de nombreuses catégories environnementales.

Coupe menstruelle

  • Durée de vie: grâce à un cycle de vie pouvant atteindre 10 ans, la coupe menstruelle, de plus en plus populaire, est une alternative écologique aux produits jetables traditionnels.
  • Bilan écologique: une étude montre que, par rapport aux serviettes et tampons traditionnels, les coupes menstruelles peuvent réduire jusqu’à 79% les émissions de CO2.
  • Déchets : on estime que la coupe ne produit que 0,4% des déchets plastiques que les serviettes hygiéniques jetables accumulent pendant 10 ans, ou encore 6% de ce que les tampons génèrent.
  • Énergie: une astuce pour économiser encore plus d’énergie consiste à faire chauffer l’eau qui sert à désinfecter les coupes menstruelles dans une bouilloire et à y plonger la coupe pendant cinq minutes – et non de faire bouillir de l’eau pendant plusieurs minutes sur la cuisinière.

Serviette hygiénique en tissu

  • Durée de vie: jusqu’à 5 ans. Les serviettes hygiéniques réutilisables sont fabriquées en tissu absorbant et sont lavées après utilisation. Cette pratique était d’ailleurs généralement de mise avant l’invention des serviettes jetables, et représente encore souvent la norme aujourd’hui dans les pays du Sud.
  • Bilan écologique/déchets: il n’existe pas de chiffres comparatifs. Cependant, bien que l’utilisation de savon et d’eau pour le lavage de la serviette hygiénique en tissu ne soit certainement pas négligeable, les déchets sont réduits de manière significative par rapport aux serviettes hygiéniques jetables.

Sous-vêtements périodiques

  • Durée de vie: selon les fabricants, ils peuvent être utilisés pendant 2 à 5 ans. Ils fonctionnent sur le même principe que les serviettes hygiéniques en tissu, dans la mesure où il s’agit de sous-vêtements absorbants qui doivent être lavés après chaque utilisation.
  • Matériau: les différences entre les fabricants sont grandes. Certains slips périodiques sont exclusivement composés de coton bio durable ou de fibres de bambou, d’autres contiennent également du polyester, un plastique qui se libère une fois dans l’eau de lavage.
  • Composants: certains de ces produits sont traités avec des biocides, ce qui, par le passé, a suscité des critiques.

Éponge naturelle

  • Durée de vie: jusqu’à 3 mois. L’éponge naturelle est encore peu connue. Comme son nom l’indique, elle se compose d’un morceau d’éponge naturelle, pourvu d’un fil de rappel. Cela fonctionne donc de la même façon qu’un tampon. L’éponge est lavée après utilisation et peut, d’après les fabricants, être utilisée durant trois cycles maximum. Un avantage de l’éponge: elle ne provoque pas de gêne pendant les rapports sexuels.
  • Déchets: puisqu’il s’agit d’un produit naturel, l’éponge est biodégradable – il existe toutefois sur le marché des éponges en plastique, qui ne le sont donc pas.
  • Ressources: il est important de faire attention à l’origine des éponges et de savoir si elles ont été récoltées de manière durable.

Ben cent’anni fa sono apparsi sul mercato i primi assorbenti monouso. Lentamente, questi prodotti si sono fatti strada nei bagni e nelle borsette. Ma grazie al boom dei prodotti monouso in tanti altri settori della vita quotidiana, anche gli assorbenti e (più tardi) i tamponi sono diventati sempre più diffusi e apprezzati. Così apprezzati che oggi sono la normalità. Almeno nel mondo occidentale.

Oggi il mondo è cambiato: con l’impulso verso la protezione ambientale tanti oggetti monouso come cannucce, sacchetti della spesa e prodotti per le mestruazioni vengono sempre più messi in discussione. Una nuova generazione di prodotti per le mestruazioni si è quindi fatta strada nei negozi, nei bagni e nelle borsette.

Grazie ad essi, assistiamo anche a una riduzione dei tabù: le donne parlano apertamente di mestruazioni sui social media, della loro relazione con il ciclo e delle differenti opzioni per l’igiene mensile.

Un’occasione perfetta per verificare la sostenibilità delle diverse opzioni:

Assorbenti e tamponi monouso

Una persona mestruata consuma in media da 12 000 a 15 000 prodotti per le mestruazioni nel corso della sua vita. La maggior parte di questi prodotti contiene plastica, non sono quindi compostabili e finiscono nella spazzatura. In Svizzera significa spesso che vengono bruciati mentre in molti altri Paesi finiscono in discarica (dove restano tra i 500 e gli 800 anni prima di decomporsi completamente). È quindi chiaro che i prodotti monouso non sono la scelta ottimale per la sostenibilità dell’igiene mensile anche solo dal punto di vista dei rifiuti.

  • Tamponi e tamponi bio: il metodo di produzione dei classici tamponi e assorbenti ne varia molto il livello di sostenibilità. I tamponi in cotone bio sono più sostenibili di quelli convenzionali ma hanno molte limitazioni.
  • Assorbenti: gli assorbenti convenzionali se la possono giocare alla pari con i tamponi nel settore della sostenibilità nonostante il più elevato consumo di materiali poiché durante l’utilizzo presentano un’impronta più ridotta. Questo è dovuto all’utilizzo dei cosiddetti polimeri super assorbenti.
  • Assorbenti bio: gli assorbenti in cotone bio hanno un bilancio leggermente peggiore a causa dell’elevato consumo di materiale anche se il cotone bio in molte altre categorie ambientali ha un bilancio migliore dei materiali convenzionali.

Coppette mestruali

Durata: con una durata di vita che arriva fino a dieci anni, la sempre più apprezzata coppetta mestruale è un’alternativa sostenibile ai classici prodotti monouso.

  • Bilancio ecologico: uno studio dimostra che in confronto ai classici assorbenti e tamponi la coppetta mestruale può ridurre le emissioni di CO2 fino addirittura al 79 per cento.
  • Rifiuti: la coppetta produce circa solo lo 0,4 per cento dei rifiuti di plastica generati dagli assorbenti monouso in dieci anni e solo il 6 per cento rispetto ai tamponi.
  • Energia: un consiglio per risparmiare ancora più energia? Scaldate l’acqua per disinfettare la coppetta in un bollitore e lasciatela a mollo per cinque minuti. Inutile lasciarla bollire per decine di minuti sulla piastra calda.

Assorbenti di stoffa

  • Durata: fino a cinque anni. Gli assorbenti riutilizzabili sono prodotti con materiali assorbenti e vengono lavati dopo l’uso. Questo tipo di assorbenti veniva utilizzato prima dell’invenzione dei prodotti monouso e nei Paesi del sud del mondo sono spesso ancora la normalità.
  • Bilancio ecologico/rifiuti: non esistono cifre certe per il confronto ma nonostante il consumo di acqua e sapone per il lavaggio degli assorbenti non possa sicuramente essere considerato ininfluente, la quantità di rifiuti generata è significativamente ridotta in confronto a quella degli assorbenti monouso.

Biancheria mestruale

  • Durata: secondo i produttori, le mutande mestruali hanno una durata che va dai due ai cinque anni. Le mutande mestruali funzionano secondo lo stesso principio degli assorbenti di stoffa: si tratta di mutande assorbenti che devono essere lavate dopo l’uso.
  • Materiale: ci sono grandi differenze tra i diversi produttori. Alcune mutande mestruali sono prodotte esclusivamente con cotone bio e fibre di bambù mentre altre contengono poliestere, che è una plastica, che viene liberato nell’acqua durante i lavaggi.
  • Sostanze contenute: alcuni di questi prodotti sono trattati con biocidi e ciò ha causato parecchie critiche in passato.

Spugna naturale

  • Durata: fino a tre mesi. La spugna naturale non è ancora molto conosciuta: si tratta, come dice il nome, di un pezzo di spugna di mare dotato di cordino per l’estrazione e funziona proprio come un tampone. La spugna viene lavata dopo l’uso e, secondo le indicazioni del produttore, può essere utilizzata per tre cicli. Un vantaggio della spugna: non dà fastidio durante i rapporti sessuali.
  • Rifiuti: poiché si tratta di un prodotto naturale, la spugna è biodegradabile. (sul mercato esistono tuttavia anche spugne sintetiche che di conseguenza non sono biodegradabili.)
  • Risorse: in questo ambito è importante fare attenzione alla provenienza della spugna e a che il metodo di raccolta sia sostenibile.
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Erste Veröffentlichung: 
29.3.2024
  |  Letztes Update: 
7.4.2024
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