Sparen kannst du eigentlich fast überall: beim Essen, Shopping, im Nachtleben oder eben auch im Haushalt. Finde heraus, wo die Energiefresser bei dir Zuhause sind und wie du effizient deinen Verbrauch minimieren kannst, damit du dein Portemonnaie sowie die Umwelt schonst.
5 Tipps, wie du effizient Energie sparst
1. Prüfe deine Heizung!
Wusstest du eigentlich, dass ungefähr zwei Drittel des Energieverbrauchs im Haushalt fürs Heizen aufgewendet werden? Das kannst du ganz einfach ändern. Moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Pellet-Heizungen sind oft deutlich effizienter als ältere Modelle.
Mit einer Wärmepumpe sparst du bis zu 50 Prozent der Heizenergiekosten ein. Sie gibt selbst bei Aussentemperaturen von minus 20 Grad ausreichend Wärme ab. Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energien und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO₂-Ausstosses. Prüfe, ob ein Wechsel auf ein modernes Heizsystem für dich sinnvoll ist.
2. Lüfte regelmässig und richtig!
Sobald die Luft nicht mehr ganz so frisch ist, reisst man gerne die Fenster auf. Doch Achtung: Vermeide, die Fenster ständig gekippt zu haben. Denn so entweicht viel Wärme ins Freie und nur wenig Frischluft gelangt in den Raum. Setze daher lieber auf Stoss- oder Querlüften: Hier werden gegenüberliegende Fenster für fünf bis zehn Minuten komplett geöffnet, was zu einem raschen Luftaustausch führt, ohne die Wände auszukühlen. Das kannst du am Tag drei- bis viermal machen.
3. Verzichte auf lange, heisse Dampfbäder!
Nicht nur das Heizen, sondern auch die Warmwasserbereitung benötigt viel Energie. Das bedeutet nicht, dass du ab jetzt nur noch eiskalt duschen musst. Versuche jedoch, kurz zu duschen statt zu baden und die Temperatur bewusst ein bisschen tiefer zu halten.
Du kannst sogar noch weiter gehen und dir eine Warmwasser-Wärmepumpe zulegen. Damit senkst du den Energieverbrauch noch weiter. Oder du entscheidest dich für eine Solarthermie-Lösung, wobei die Sonnenenergie mittels Solarkollektoren in thermische Energie umgewandelt wird.
4. Stelle die Raumtemperatur richtig ein!
Meistens ist die Raumtemperatur unnötig hoch eingestellt. Bestenfalls sollte sie sich im Wohnbereich bei etwa 20 bis 21 Grad und im Schlafzimmer bei rund 17 bis 18 Grad einpendeln. Mit jedem Grad weniger senkst du den Energieverbrauch massiv und sparst Heizkosten in Höhe von sechs bis zehn Prozent!
Bonus-Tipp: Reduziere die Raumtemperatur bei längerer Abwesenheit auf ein Minimum, das spart zusätzlich Energie.
5. Beachte die Energieeffizienz!
Moderne elektronische Geräte sind mit einer Energieeffizienzklasse ausgezeichnet. Das macht es dir besonders leicht, das sparsamste Gerät zu wählen. Der Buchstabe A zeichnet dabei die energieeffizientesten Geräte aus – und G die umweltschädlichsten.
Dieses Prinzip gilt für sämtliche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Geschirrspüler. Doch auch bei Wärmepumpen und Warmwasserbereiter kannst du dich an dem Etikett orientieren.
