In einer Wohngemeinschaft teilt man sich nicht nur das Badezimmer und die Küche, sondern auch die Geschichten letzter Nacht, vielleicht auch mal ein Glas Wein zum gemeinsamen Abendessen und die Kosten für Strom und Heizung. Zum Glück! Denn diese Kosten hinterlassen oftmals eine gähnende Leere im Portemonnaie.
Um die Energiekosten zu senken, gibts allerdings verschiedene Massnahmen. Denn wer kennt es nicht? Der Mitbewohner lässt das Licht brennen, obwohl er das Haus verlassen hat oder die Mitbewohnerin hat vergessen, den Fernseher auszuschalten.
Schluss damit! Hier kommen fünf effiziente Tipps, mit denen du und deine Mitbewohner*innen Energie sparen und somit gemeinsam einen Beitrag zum Umweltschutz leisten könnt.
1. Redet miteinander!
Offene Kommunikation ist der Schlüssel. Es ist essentiell, mit deinen Mitbewohner*innen über Energiesparmassnahmen zu sprechen und zu erklären, weshalb es dir so wichtig ist. Sprich also ruhig an, dass du gerne ein energieeffizientes Zusammenleben fördern möchtest und dir etwas an der Umwelt liegt.
2. Lichter löschen
Es klingt einfach, wird aber oft vergessen: Wer den Raum verlässt, sollte das Licht ausschalten. Egal, ob man nur kurz zum Einkaufen um die Ecke geht oder die Eltern fürs Wochenende besucht. Erinnert euch also gegenseitig daran, beim Verlassen der WG die Lichter zu löschen. Mit energiesparenden LED-Lampen kann zudem während dem Betrieb Energie gespart werden. Übrigens: Wenn sich die Abwesenheit über mehrere Tage erstreckt, kann man auch gut die Heizung herunterschrauben!
3. More Spaghetti, less regretti
Du wohnst in einer WG, in der alle gerne kochen? Nice! Was nicht so nice ist, wenn alle zu verschiedenen Zeiten ihr Pasta-Wasser blubbern lassen. Deshalb: Sprecht euch ab und bevor du die Spaghetti für dein hausgemachtes Pesto ins Wasser schmeisst, frag zuerst, ob jemand vom Pasta-Wasser Gebrauch machen kann oder gar mitessen will?
4. Teilt euch den Kühlschrank richtig auf
In deiner WG haben alle ein eigenes Fach im Kühlschrank? Das hilft bestimmt dem Überblick. Allerdings ist es für die Lebensmittel alles andere als gut. Arbeitet mit den Kältezonen des Kühlschranks und lagert eure Lebensmittel im richtigen Fach. Hier findest du weitere wertvolle Informationen zu energieeffizienten Kühlgeräten. Und falls es mal Resten geben sollte: Wartet bis sie abgekühlt sind und stellt sie erst dann in den Kühlschrank. So verbraucht der Kühlschrank weniger Energie und die Lebensmittel halten länger!
5. Teilt euch die Wäschetrommel
Du trägst am liebsten schwarz und hast nur wenige weisse Shirts, die dringend gewaschen werden müssen? Anstatt eine halbleere Waschmaschine laufen zu lassen, frage doch kurz deine Mitbewohner*innen, ob sie ihre schmutzige Wäsche hinzufügen möchten. Das hilft nicht nur ihnen, sondern auch der Umwelt. Und wenn du schon beim Waschen bist: Denke daran, den Trockner so wenig wie möglich zu nutzen und hänge deine saubere Wäsche in der Waschküche, im Gemeinschaftsgarten oder auf dem Balkon auf, wenn du Glückspilz einen besitzt.
Du siehst also, Energiesparen in der Wohngemeinschaft ist kein Hexenwerk und kann mit einigen einfachen Massnahmen erreicht werden. Es braucht nur ein wenig Bewusstsein und den Willen, etwas zu ändern. Und wer weiss, vielleicht wird das gemeinsame Energiesparen ja zur neuen WG-Challenge!
