Verschiedene Faktoren beeinflussen den Energieverbrauch in Gastronomie und Hotellerie. Energieeffiziente Massnahmen verringern dabei die negative Rolle von stark CO2-lastigen Aufwendungen für Klimatisierung, Warmwasseraufbereitung und Heizung sowie Beleuchtung.
Um Natur und Genuss ressourcenschonend in Einklang zu bringen, realisierte die Familie Reitbauer am österreichischen Pogusch ein ökologisches Leuchtturmprojekt. Gemeinsam mit der TBH Ingenieur GmbH, einer Konzerngesellschaft der BKW, schufen die Betreibenden des Steirereck am Pogusch einen einzigartigen Energieverbund, der den Gästen Luxus bietet und gleichzeitig die Umwelt schont.
Optimierungsmassnahmen für eine bessere Zukunft
Das Wirts- und Gasthaus Steirereck am Pogusch wurde bereits mit einer Hackgutanlage sowie Solarthermie- und Photovoltaikanlage betrieben. Mit dem realisierten Projekt kamen neue Technologien dazu: Dank eines intelligenten Beleuchtungssystems, einer Wärmerückgewinnung für Backöfen und Gewerbekälte, Wasser- und Quellspeicher sowie Ladestationen für Elektroautos verringert das Steirereck am Pogusch jährlich durchschnittlich 500 Tonnen CO2-Emissionen. Gleichzeitig produzieren die ökologischen Massnahmen 1700 Megawattstunden und ermöglichen damit einen nahezu energieautarken Betrieb.
