Wer eine Wohnung oder ein Haus mietet, kann in der Regel nicht bestimmen, ob eine Solaranlage auf dem Dach oder an der Fassade installiert wird. Das ist aber noch lange kein Grund, auf Solarenergie zu verzichten. Mittlerweile gibt es auch für Mietende sehr viele Möglichkeiten, Solarstrom zu beziehen.
Ein Drittel des Stroms verbrauchen Privathaushalte
Warum die Nutzung von Solarenergie wichtig ist, zeigen ein paar Zahlen: Im Jahr 2021 hat die Schweiz 58,1 Milliarden kWh Strom verbraucht, ein Drittel davon in privaten Haushalten. Wie sich die Energienutzung in Zukunft entwickelt, hängt daher auch massgeblich von Privatpersonen ab.
Denn je mehr Strom die Haushalte aus erneuerbaren Quellen beziehen, desto mehr Strom kann wiederum aus solchen erneuerbaren Quellen produziert und zur Verfügung gestellt werden. Durch diese Nachfrage sind gerade im Bereich Solarenergie verschiedene Angebote entstanden, die auch Mieterinnen und Mietern den Bezug von Solarstrom problemlos ermöglichen.
So erhalten Mieter*innen Solarstrom:
Elektrizitätswerke
Wer Solarstrom beziehen möchten, geht am besten auf die Webseite seines Anbieters und wählt ein Angebot, das Solarenergie beinhaltet. Auf www.energieschweiz.ch/mieterinnen-solar sind alle Stromanbieter aufgeführt, die ein Produkt mit mehr als 30 Prozent Solarstrom anbieten.
Solargenossenschaften
Solargenossenschaften bauen, betreiben und finanzieren Solaranlagen gemeinschaftlich und handeln mit der produzierten Energie und deren ökologischem Mehrwert in Form von Herkunftsnachweisen.
