Chatbots, Bildgeneratoren, smarte Assistenten: Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Alltag – in Unternehmen genauso wie zu Hause. Doch was viele nicht wissen: KI braucht gewaltige Mengen an Rechenleistung, Serverkapazität – und Energie.
Wie gross ist der ökologische Fussabdruck von KI wirklich? Und: Gibt es nachhaltigere Wege, sie zu nutzen?
KI ist nicht unsichtbar – und schon gar nicht energiearm
Jede Suchanfrage, jedes KI-generierte Bild, jeder Chatbot-Dialog löst im Hintergrund komplexe Prozesse aus. Um KI-Modelle wie GPT oder Bildgeneratoren wie Midjourney zu trainieren, braucht es Rechenzentren von der Grösse kleiner Städte. Studien gehen davon aus, dass allein das Training grosser Sprachmodelle mehrere Hundert Tonnen CO₂ verursachen kann – vergleichbar mit zig Transatlantikflügen.
Besonders energieintensiv: das Training selbst, bei dem Billionen Parameter auf riesigen Serverfarmen berechnet werden. Aber auch die Nutzung im Alltag trägt ihren Teil zum ökologischen Fussabdruck bei. Je häufiger wir KI-Tools verwenden, desto mehr Energie fliesst – oft unbemerkt – durch die Kabel.

