Was beim Geniessen von Guetzli den wenigsten bewusst ist: Die Pflanze, die den Vanillegeruch ursprünglich produziert, ist vom Aussterben bedroht. Foto: Pixabay
Was beim Geniessen von Guetzli den wenigsten bewusst ist: Die Pflanze, die den Vanillegeruch ursprünglich produziert, ist vom Aussterben bedroht. Foto: Pixabay
Peu de gens savent que la plante à l’origine du goût et de l’odeur vanillés de leurs biscuits est menacée d’extinction. Photo: Pixabay
Quello che molti amanti dei biscotti non sanno è che la pianta che usiamo per produrre l’aroma di vaniglia è in via di estinzione. Foto: Pixabay
Der beliebteste Geruch der Welt könnte verschwinden
Der beliebteste Geruch der Welt könnte verschwinden
L'odeur la plus appréciée au monde pourrait bientôt disparaître
L’aroma più amato del mondo potrebbe presto scomparire
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Die Gewürzvanille ist von den Folgen des Klimawandels bedroht – nicht nur in der Wildnis, sondern auch im kommerziellen Anbau.
Die Gewürzvanille ist von den Folgen des Klimawandels bedroht – nicht nur in der Wildnis, sondern auch im kommerziellen Anbau.
Que ce soit à l’état naturel ou même dans sa version cultivée, cette épice très prisée est menacée par les conséquences du changement climatique. Explications.
Le piante di vaniglia sono minacciate dai cambiamenti climatici: non solo le piante selvatiche ma anche quelle coltivate per il commercio.
Spitzbuben, Mailänderli, Vanillekipferl. Zum Jahreswechsel sind Guetzli überall – und mit ihnen der weltweit beliebteste Geruch: Vanille.
Was beim Geniessen des Geruchs den wenigsten bewusst ist: Die Pflanze, die ihn ursprünglich produziert, ist vom Aussterben bedroht. Die Gewürzvanille sowie mindestens acht weitere Vanillearten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie reihen sich damit in einen gefährlichen Trend ein, denn fast jede zweite Pflanzenart ist inzwischen vom Aussterben bedroht.
«Das grösste Aussterberisiko besteht momentan für die wilden Verwandten unserer Nutzpflanzen», erklärte Biologin Dr. Bárbara Goettsch dem britischen «Guardian» – Nutzpflanzen wie Avocado, Baumwolle oder eben Vanille.
Sklavenjunge ermöglichte Bestäubung der Vanille
Vanille wird heute grösstenteils im ostafrikanischen Madagaskar angebaut – stammt ursprünglich aber aus den mexikanischen Tropen. In ihrer natürlichen Umgebung wurde die Pflanze ausschliesslich von einer bestimmten Bienenart bestäubt. Zur Verbreitung war sie also auf diese Bienenart angewiesen. Als die Kolonialmächte die Pflanze nach Europa, Afrika und Asien brachten, scheiterten sie daran, sie zu vermehren. Die mexikanische Bienenart fehlte.
Erst im Jahr 1841 entdeckte der junge Sklave Edmond Albius auf Bourbon, heute Réunion, die Methode der manuellen Bestäubung mit einem kleinen Stock oder einem Fingernagel – eine Methode, die heute noch in der kommerziellen Produktion auf Madagaskar angewendet wird.
Bienensterben gefährdet wilde Vanille
Warum also sind die wilden Verwandten heute gefährdet? Das Bienensterben verkleinerte auch die Bienenpopulation in Mexiko, und Abholzung sowie Klimawandel machen der Pflanze zusätzlich zu schaffen.
Crop Trust, eine Organisation, die sich darauf spezialisiert hat, Genbanken aller Pflanzen aufzubauen, erklärt derweil, dass die wilden Vanillearten eine wichtige Quelle für genetische Vielfalt sind. «Bislang sind jedoch über 60 wilde Vanilleverwandte in keiner Genbank konserviert», schreibt die Organisation.
Madagaskar: Vom Klimawandel bedroht
Doch nicht nur die wilde Vanille, auch die Nutzpflanzen selbst haben mit dem Klimawandel zu kämpfen: «Der Salzgehalt im Boden verändert sich, und die Nutzpflanzen können sich kaum darauf einstellen», so Biologin Dr. Bárbara Goettsch. «Die Temperaturen steigen, und durch den Klimawandel verändern sich auch Schädlinge und Krankheiten – das kann die angebauten Pflanzen stark beeinträchtigen.»
Der Vanilleanbau ist anspruchsvoll. Die Pflanze gedeiht am besten, wenn eine spezifische Kombination verschiedener Faktoren erfüllt ist: eine konstante Temperatur von 20 bis 30 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit und wenig direkte Sonneneinstrahlung – zudem braucht sie gesunde und stabile Stützpflanzen.
Stürme können die Vanille- oder Stützpflanzen zerstören, und Klimaveränderungen, unregelmässige Niederschläge oder Dürren begünstigen Krankheiten.
Dasy Ibrahim von der Sustainable Vanilla Initiative weist im britischen «Independent» darauf hin, dass die Produzenten auf Madagaskar vor allem mit zwei Problemen zu kämpfen haben: Höhere Temperaturen und unregelmässigere Regenfälle lassen die Pflanzen verwelken, und die Blütezeit hat sich um zwei Monate nach vorne verschoben – sie beginnt nun bereits im September, anstatt wie zuvor im November.
Weniger Ernte, höhere Preise
«Dieses Blüteverhalten ist eine Reaktion auf den Stress durch hohe Temperaturen und anhaltend starke Passatwinde», erklärt Ibrahim. Das Problem dabei ist, dass die Vanilleschoten früher reifen. Jedoch erfüllen nur Schoten, die mindestens neun Monate lang ausgereift sind, die geforderten Qualitätskriterien. Ein grosser Teil der Ernte, so Ibrahim, kann nicht verwendet werden.
Der Klimawandel gefährdet also nicht nur die wilden Vanillepflanzen, sondern beeinflusst auch die Nutzpflanzen – und ist zu einem grossen Teil dafür verantwortlich, dass sich der Vanillepreis in den vergangenen Jahren verfünffacht hat.
Spitzbuben, Mailänderli, Vanillekipferl. Zum Jahreswechsel sind Guetzli überall – und mit ihnen der weltweit beliebteste Geruch: Vanille.
Was beim Geniessen des Geruchs den wenigsten bewusst ist: Die Pflanze, die ihn ursprünglich produziert, ist vom Aussterben bedroht. Die Gewürzvanille sowie mindestens acht weitere Vanillearten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie reihen sich damit in einen gefährlichen Trend ein, denn fast jede zweite Pflanzenart ist inzwischen vom Aussterben bedroht.
«Das grösste Aussterberisiko besteht momentan für die wilden Verwandten unserer Nutzpflanzen», erklärte Biologin Dr. Bárbara Goettsch dem britischen «Guardian» – Nutzpflanzen wie Avocado, Baumwolle oder eben Vanille.
Sklavenjunge ermöglichte Bestäubung der Vanille
Vanille wird heute grösstenteils im ostafrikanischen Madagaskar angebaut – stammt ursprünglich aber aus den mexikanischen Tropen. In ihrer natürlichen Umgebung wurde die Pflanze ausschliesslich von einer bestimmten Bienenart bestäubt. Zur Verbreitung war sie also auf diese Bienenart angewiesen. Als die Kolonialmächte die Pflanze nach Europa, Afrika und Asien brachten, scheiterten sie daran, sie zu vermehren. Die mexikanische Bienenart fehlte.
Erst im Jahr 1841 entdeckte der junge Sklave Edmond Albius auf Bourbon, heute Réunion, die Methode der manuellen Bestäubung mit einem kleinen Stock oder einem Fingernagel – eine Methode, die heute noch in der kommerziellen Produktion auf Madagaskar angewendet wird.
Bienensterben gefährdet wilde Vanille
Warum also sind die wilden Verwandten heute gefährdet? Das Bienensterben verkleinerte auch die Bienenpopulation in Mexiko, und Abholzung sowie Klimawandel machen der Pflanze zusätzlich zu schaffen.
Crop Trust, eine Organisation, die sich darauf spezialisiert hat, Genbanken aller Pflanzen aufzubauen, erklärt derweil, dass die wilden Vanillearten eine wichtige Quelle für genetische Vielfalt sind. «Bislang sind jedoch über 60 wilde Vanilleverwandte in keiner Genbank konserviert», schreibt die Organisation.
Madagaskar: Vom Klimawandel bedroht
Doch nicht nur die wilde Vanille, auch die Nutzpflanzen selbst haben mit dem Klimawandel zu kämpfen: «Der Salzgehalt im Boden verändert sich, und die Nutzpflanzen können sich kaum darauf einstellen», so Biologin Dr. Bárbara Goettsch. «Die Temperaturen steigen, und durch den Klimawandel verändern sich auch Schädlinge und Krankheiten – das kann die angebauten Pflanzen stark beeinträchtigen.»
Der Vanilleanbau ist anspruchsvoll. Die Pflanze gedeiht am besten, wenn eine spezifische Kombination verschiedener Faktoren erfüllt ist: eine konstante Temperatur von 20 bis 30 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit und wenig direkte Sonneneinstrahlung – zudem braucht sie gesunde und stabile Stützpflanzen.
Stürme können die Vanille- oder Stützpflanzen zerstören, und Klimaveränderungen, unregelmässige Niederschläge oder Dürren begünstigen Krankheiten.
Dasy Ibrahim von der Sustainable Vanilla Initiative weist im britischen «Independent» darauf hin, dass die Produzenten auf Madagaskar vor allem mit zwei Problemen zu kämpfen haben: Höhere Temperaturen und unregelmässigere Regenfälle lassen die Pflanzen verwelken, und die Blütezeit hat sich um zwei Monate nach vorne verschoben – sie beginnt nun bereits im September, anstatt wie zuvor im November.
Weniger Ernte, höhere Preise
«Dieses Blüteverhalten ist eine Reaktion auf den Stress durch hohe Temperaturen und anhaltend starke Passatwinde», erklärt Ibrahim. Das Problem dabei ist, dass die Vanilleschoten früher reifen. Jedoch erfüllen nur Schoten, die mindestens neun Monate lang ausgereift sind, die geforderten Qualitätskriterien. Ein grosser Teil der Ernte, so Ibrahim, kann nicht verwendet werden.
Der Klimawandel gefährdet also nicht nur die wilden Vanillepflanzen, sondern beeinflusst auch die Nutzpflanzen – und ist zu einem grossen Teil dafür verantwortlich, dass sich der Vanillepreis in den vergangenen Jahren verfünffacht hat.
Sablés à la confiture ou en forme de croissant, biscuits de Noël… À la fin de l’année, les biscuits font leur apparition un peu partout, tout comme l’odeur la plus appréciée au monde, à savoir celle de la vanille.
Mais ce que peu de gens savent, c’est que la plante qui produit cette douce odeur et ce goût sans pareil est en danger d’extinction. La vanille épicée et au moins huit autres espèces de vanille figurent sur la Liste Rouge des espèces menacées. Elles s’inscrivent ainsi dans une tendance tragique, car près d’une espèce végétale sur deux est aujourd’hui menacée d’extinction.
«Le risque d’extinction le plus élevé concerne actuellement les spécimens sauvages dont sont issues les plantes cultivées», explique la biologiste Bárbara Goettsch au journal britannique «The Guardian» - des plantes telles que l'avocat, le coton ou encore la vanille.
Un jeune esclave a permis la pollinisation
La vanille est principalement cultivée à Madagascar, en Afrique de l’Est, même si elle est originaire des tropiques mexicains. Dans son environnement naturel, cette plante était exclusivement pollinisée par une espèce d’abeille particulière. Elle dépendait donc de cet insecte pour se répandre. Lorsque les puissances coloniales ont introduit la plante en Europe, en Afrique et en Asie, elles ne sont pas parvenues à la multiplier, car l’abeille mexicaine faisait défaut.
Ce n’est qu’en 1841, à Bourbon, l’actuelle île de La Réunion, que le jeune esclave Edmond Albius a découvert une méthode de pollinisation manuelle qui s’effectue à l’aide d’un petit bâton ou simplement avec le bout des doigts. Ce processus est d’ailleurs encore utilisé aujourd’hui dans la production commerciale à Madagascar.
La mortalité des abeilles menace la vanille sauvage
Pourquoi les variétés sauvages sont-elles aujourd’hui menacées? D’une part en raison de la mortalité globale des abeilles, puisque la population de l’espèce mexicaine a aussi baissé, d’autre part à cause de la déforestation et du changement climatique, qui mettent également la plante à rude épreuve.
Crop Trust, une organisation spécialisée dans la création de banques génétiques de plantes, souligne que les variétés sauvages de vanille représentent une source importante de diversité génétique. «À ce jour, plus de 60 espèces sauvages apparentées à la vanille ne figurent cependant dans aucune banque génétique», écrit l’organisation.
Madagascar: menacée par le changement climatique
Mais la vanille sauvage n’est de loin pas la seule à souffrir du changement climatique, les plantes cultivées, elles aussi, sont touchées. «La salinité du sol change et les plantes cultivées ont du mal à s’adapter, explique la biologiste Bárbara Goettsch. En plus, les températures augmentent et le changement climatique transforme les parasites et les maladies, ce qui peut avoir un impact considérable sur les plantes cultivées.»
Madagascar, le principal producteur de vanille, fait partie des pays les plus touchés par les conséquences du changement climatique. Entre 2000 et 2023, 47 tempêtes tropicales et cyclones ont frappé l’île située au large des côtes de l’Afrique de l’Est. La région de Sava, où est cultivée la vanille, a été l’une des plus touchées.
Une menace pour les plantations de vanille
La culture de la vanille est exigeante, car la plante prospère mieux lorsqu’une combinaison de différents facteurs spécifiques sont réunis, à savoir une température constante de 20 à 30 degrés, une humidité élevée et peu d’ensoleillement direct. Elle a également besoin de plantes de soutien saines et stables.
Les tempêtes peuvent détruire les plants de vanille ou les plantes de soutien, alors que les changements climatiques, les précipitations irrégulières ou les sécheresses favorisent les maladies.
Dasy Ibrahim, de la Sustainable Vanilla Initiative, souligne dans le journal britannique «The Independent» que les producteurs malgaches sont confrontés à deux problèmes principaux: des températures plus élevées et des précipitations plus irrégulières font dépérir les plantes et engendrent aussi un avancement de deux mois de la période de floraison – elle commence désormais en septembre, au lieu de novembre auparavant.
Moins de récolte, des prix plus élevés
«Ce décalage de la période de floraison est une réaction au stress causé par des températures élevées et des alizés persistants», explique Dasy Ibrahim. Le problème, c’est que les gousses de vanille mûrissent plus tôt. Or, seules celles qui ont mûri pendant au moins neuf mois répondent aux critères de qualité requis. Selon la spécialiste, une grande partie de la récolte ne peut donc pas être utilisée.
Le changement climatique menace donc non seulement les plants de vanille sauvages, mais affecte également les cultures. Tout cela explique en grande partie que le prix de cette épice ait quintuplé ces dernières années.
Biscotti tirolesi, milanesini, gipfel alla vaniglia, durante le Feste i biscotti sono un must e con loro anche l’aroma più amato del mondo: la vaniglia.
Molti adorano questo aroma ma non tutti sanno che la pianta da cui viene originariamente prodotta la vaniglia è in via d’estinzione. La pianta di vaniglia e almeno altre otto specie della famiglia della vaniglia sono sulla lista rossa delle specie minacciate. Si allineano quindi al pericoloso trend che evidenzia come quasi una specie vegetale su due è minacciata di estinzione.
«Il rischio maggiore è attualmente associato alle varianti selvatiche delle specie che coltiviamo per il nostro consumo», spiega la biologa Dr. Bárbara Goettsch al Guardian: tra queste specie troviamo l’avocado, il cotone o la stessa vaniglia.
Impollinazione artificiale scoperta da un giovane schiavo
La vaniglia viene oggi coltivata per la maggior parte in Madagascar, nell’Africa orientale, ma proviene originariamente dai tropici messicani. Nel suo ambiente naturale, la pianta veniva impollinata esclusivamente da una particolare specie di api edera dipendente da queste api anche per la sua moltiplicazione. I colonizzatori portarono la pianta in Europa, in Africa e in Asia ma non riuscirono mai a coltivarla.Mancava la specie di api messicane.
Solo nel 1841, il giovane schiavo Edmond Albius scoprì a Bourbon, oggi la Réunion, il metodo per impollinare manualmente la pianta con un bastoncino o un’unghia. Lo stesso metodo viene utilizzato ancora oggi per la produzione commerciale in Madagascar.
L’estinzione delle api minaccia la vaniglia selvatica
Perché lepiante di vaniglia selvatica sono in via d’estinzione al giorno d’oggi?L’estinzione delle api minaccia anche le specie messicane. Il disboscamento e icambiamenti climatici lasciano inoltre sempre meno spazio alle piante.
Crop Trust,un’organizzazione specializzata nella creazione di banche genetiche per tuttele specie vegetali, ha spiegato che le specie di vaniglia selvatiche sono unafonte importate di varietà genetica. «Finora oltre 60 specie di vanigliaselvatica non sono conservate in nessuna banca genetica», scrivel’organizzazione.
Madagascar: fortemente colpito dai cambiamenti climatici
Non solo le piante di vaniglia selvatica ma anche le varietà coltivate devono fare i conti con i cambiamenti climatici: «Il contenuto di sale nel terreno è cambiato e le piante coltivate non riescono ad adattarsi», spiega la biologa Dr. Bárbara Goettsch. «Le temperature salgono e i cambiamenti climatici provocano sviluppi inattesi anche negli organismi nocivi e negli agenti patogeni: questo può minacciare gravemente le piante coltivate.»
Il Madagascar, il Paese dove avviene la maggior parte della produzione,fa parte dei Paesi più colpiti dalle conseguenze dei cambiamenti climatici. Tra il 2000 e il 2023, 47 tempeste tropicali e cicloni hanno colpito le coste di quest’isola al largo dell’Africa orientale. La regione di Sava, in cui viene coltivata la maggior parte della vaniglia, è tra le aree più colpite.
Un pericolo per le piantagioni di vaniglia
La coltivazione della vaniglia consuma molte risorse. Le piante crescono al meglio se viene soddisfatta una specifica combinazione di differenti fattori: una temperatura costante tra i 20 e i 30 gradi, elevata umidità dell’aria e una quantità limitata di luce solare diretta. Inoltre sono necessarie piante di sostegno sane e stabili.
Le tempeste possono distruggere le piante di vaniglia o quelle di supporto e i cambiamenti climatici, le precipitazioni irregolari e i periodi di siccità favoriscono l’insorgere di malattie.
Dasy Ibrahim della Sustainable Vanilla Initiative ha dichiarato all’Independent che i produttori in Madagascar lottano principalmente contro due problemi: temperature elevate e precipitazioni irregolari provocano l’appassimento delle piante e il periodo di fioritura inizia ora due mesi in anticipo. Inizia già in settembre invece del tradizionale novembre.
Meno raccolti, prezzi più elevati
«Questo comportamento da parte dei fiori è una reazione allo stress causato dalle temperature più elevate e dagli incessanti, forti venti alisei», spiega Ibrahim. Il problema in questo caso è che i baccelli di vaniglia maturano prima.Tuttavia, solo i baccelli che maturano per almeno nove mesi adempiono i criteri di qualità stabiliti. La maggior parte del raccolto, spiega Ibrahim, non può essere utilizzato.
I cambiamenti climatici non minacciano quindi solo le piante selvatiche ma influenzano anche le varietà coltivate e sono i principali responsabili della quintuplicazione del prezzo della vaniglia negli ultimi anni.