Im Leihlager werden Alltags- und Festgegenstände ausgeliehen, die in privaten Haushalten oft nur selten genutzt werden. Besonders vor Weihnachten steigt die Nachfrage. Foto: K.Bertossi Leihlager
Im Leihlager werden Alltags- und Festgegenstände ausgeliehen, die in privaten Haushalten oft nur selten genutzt werden. Besonders vor Weihnachten steigt die Nachfrage. Foto: K.Bertossi Leihlager
Le Leihlager, magasin de location bâlois, prête des articles du quotidien et des objets de fête qui sont peu utilisés au sein des ménages privés. La demande augmente particulièrement avant Noël. Photo: K.Bertossi Leihlager
Nei negozi di articoli a noleggio si trovano articoli per la vita di tutti i giorni e accessori natalizi che spesso i privati utilizzano solo raramente. Prima di Natale, la domanda si fa particolarmente elevata. Foto: Negozio di articoli a noleggio K.Bertossi
Basler Leihlager macht dein Weihnachten nachhaltig und günstig
Basler Leihlager macht dein Weihnachten nachhaltig und günstig
En achetant moins et en partageant plus, Noël peut être durable
Acquistare di meno e condividere di più per un Natale più sostenibile
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Glühweintopf, Racletteofen oder Partylichter: Viele Dinge, die wir an Weihnachten brauchen, nutzen wir nur ein paar Tage im Jahr. Ein Leihladen zeigt, warum Teilen nachhaltiger ist und immer beliebter wird.
Glühweintopf, Racletteofen oder Partylichter: Viele Dinge, die wir an Weihnachten brauchen, nutzen wir nur ein paar Tage im Jahr. Ein Leihladen zeigt, warum Teilen nachhaltiger ist und immer beliebter wird.
Marmite à vin chaud, appareil à raclette ou guirlandes lumineuses... Autant d'objets qui ne sont utilisés que quelques jours par an. Une boutique suisse les loue.
Caraffe per il vin brulé, fornelli per la raclette, luci natalizie: sono tutte cose indispensabili per il Natale ma che utilizziamo solo un paio di giorni all’anno. Un negozio svizzero di articoli a noleggio spiega perché condividere è la via più sostenibile e perché ha sempre più successo.
Im Dezember herrscht im Basler Leihlager Hochbetrieb. «Vor allem Dinge für weihnachtliche Feste laufen extrem gut, wie Glühweintöpfe, Feuerschalen oder Racletteöfen», sagt Michael Flückiger, Leiter der Kommunikation. Eben alles, was man für gemütliche Abende braucht.
Doch nicht nur Fest-Equipment ist gefragt. Ein überraschender Bestseller ist der Waschsauger. «Die Baslerinnen und Basler lieben es offenbar, Sofas und Teppiche zu reinigen», schmunzelt Flückiger. «Wir mussten fünf Geräte anschaffen, die sind fast immer unterwegs.»
Warum Mieten nachhaltiger ist
Was auf den ersten Blick banal wirkt, hat grosse Wirkung: Viele dieser Dinge braucht man nur ein paar Stunden im Jahr. Sie verursachen aber jahrelang Ressourcenverbrauch, wenn man sie kauft, lagert und irgendwann entsorgt.
Wie viel Sharing wirklich bringen kann, zeigt ein Beispiel, das Flückiger gerne nennt: «Eine privat gekaufte Bohrmaschine wird laut einem Bundesratsbericht im ganzen Leben nur rund elf Minuten genutzt. Eine unserer ersten Leihlager-Bohrmaschinen dagegen wurde seit 2020 schon 135-mal ausgeliehen.»
Damit sei der normale Nutzungswert längst übertroffen. «Wenn jede Person nur knapp fünf Sekunden damit gebohrt hätte, wären diese elf Minuten schon überschritten. Daran sieht man gut, wie viel Material, Energie und Geld wir durch gemeinsames Nutzen sparen.»
Und dieses Angebot, das sollen die unterschiedlichsten Menschen nutzen. Am häufigsten leihen Menschen zwischen 30 und 39 Jahren. «Wir vermuten, dass dies ein Lebensabschnitt ist, in dem man viele Projekte umsetzen möchte, aber noch nicht alles besitzt.»
Doch die Spannweite ist gross: «Unser jüngster Jahresabonnent ist 15, der älteste 81 Jahre alt», so Flückiger. Und die Gründe fürs Leihen seien ebenso vielfältig: «Manche wollen Geld sparen, andere handeln aus ökologischer Überzeugung und wieder andere möchten einfach Neues ausprobieren, ohne alles kaufen zu müssen.»
Sharing spart Platz und Geld
Ein weiterer Vorteil sei praktischer Natur. Viele Geräte seien teuer, sperrig oder beides. «Leihen gewinnt an Attraktivität, weil die Leute merken, dass sie Dinge nicht besitzen müssen, um sie zu nutzen», sagt Flückiger. Besonders in Städten sei Platz ein knappes Gut. «Wer im Keller keinen Racletteofen, keinen Teppichreiniger und keine Festbeleuchtung lagern muss, hat weniger Stress.»
Neben Nachhaltigkeit und Kosten beobachtet Flückiger noch etwas anderes: «Leihen schafft ein Gemeinschaftsgefühl. Beim Abholen und Zurückbringen trifft man sich zweimal, tauscht Erfahrungen aus, und das passiert beim Kaufen kaum.»
Im Dezember herrscht im Basler Leihlager Hochbetrieb. «Vor allem Dinge für weihnachtliche Feste laufen extrem gut, wie Glühweintöpfe, Feuerschalen oder Racletteöfen», sagt Michael Flückiger, Leiter der Kommunikation. Eben alles, was man für gemütliche Abende braucht.
Doch nicht nur Fest-Equipment ist gefragt. Ein überraschender Bestseller ist der Waschsauger. «Die Baslerinnen und Basler lieben es offenbar, Sofas und Teppiche zu reinigen», schmunzelt Flückiger. «Wir mussten fünf Geräte anschaffen, die sind fast immer unterwegs.»
Warum Mieten nachhaltiger ist
Was auf den ersten Blick banal wirkt, hat grosse Wirkung: Viele dieser Dinge braucht man nur ein paar Stunden im Jahr. Sie verursachen aber jahrelang Ressourcenverbrauch, wenn man sie kauft, lagert und irgendwann entsorgt.
Wie viel Sharing wirklich bringen kann, zeigt ein Beispiel, das Flückiger gerne nennt: «Eine privat gekaufte Bohrmaschine wird laut einem Bundesratsbericht im ganzen Leben nur rund elf Minuten genutzt. Eine unserer ersten Leihlager-Bohrmaschinen dagegen wurde seit 2020 schon 135-mal ausgeliehen.»
Damit sei der normale Nutzungswert längst übertroffen. «Wenn jede Person nur knapp fünf Sekunden damit gebohrt hätte, wären diese elf Minuten schon überschritten. Daran sieht man gut, wie viel Material, Energie und Geld wir durch gemeinsames Nutzen sparen.»
Und dieses Angebot, das sollen die unterschiedlichsten Menschen nutzen. Am häufigsten leihen Menschen zwischen 30 und 39 Jahren. «Wir vermuten, dass dies ein Lebensabschnitt ist, in dem man viele Projekte umsetzen möchte, aber noch nicht alles besitzt.»
Doch die Spannweite ist gross: «Unser jüngster Jahresabonnent ist 15, der älteste 81 Jahre alt», so Flückiger. Und die Gründe fürs Leihen seien ebenso vielfältig: «Manche wollen Geld sparen, andere handeln aus ökologischer Überzeugung und wieder andere möchten einfach Neues ausprobieren, ohne alles kaufen zu müssen.»
Sharing spart Platz und Geld
Ein weiterer Vorteil sei praktischer Natur. Viele Geräte seien teuer, sperrig oder beides. «Leihen gewinnt an Attraktivität, weil die Leute merken, dass sie Dinge nicht besitzen müssen, um sie zu nutzen», sagt Flückiger. Besonders in Städten sei Platz ein knappes Gut. «Wer im Keller keinen Racletteofen, keinen Teppichreiniger und keine Festbeleuchtung lagern muss, hat weniger Stress.»
Neben Nachhaltigkeit und Kosten beobachtet Flückiger noch etwas anderes: «Leihen schafft ein Gemeinschaftsgefühl. Beim Abholen und Zurückbringen trifft man sich zweimal, tauscht Erfahrungen aus, und das passiert beim Kaufen kaum.»
En décembre, le Leihlager de Bâle tourne à plein régime. «Les articles destinés aux fêtes de Noël, tels que les marmites à vin chaud, les braseros et les appareils à raclette marchent particulièrement bien», explique Michael Flückiger, responsable de la communication de cette enseigne de location. En somme, tous les objets dont on a besoin pour passer d’agréables soirées.
Mais les équipements utilisés pour faire la fête ne sont pas les seuls à avoir la cote. L’aspirateur-laveur est un best-seller surprenant. «Les Bâlois aiment apparemment nettoyer leur canapé et leurs tapis, sourit-il. Nous avons dû acheter cinq appareils, qui sont presque toujours loués.»
Pourquoi la location est plus durable
Et la location possède un impact considérable, car beaucoup de ces articles ne sont utilisés que quelques heures par année. Ils entraînent en revanche une consommation de ressources sur plusieurs années lorsqu’on les achète, qu’on les stocke et qu’on finit par les jeter.
Michael Flückiger aime citer un exemple pour montrer tout le potentiel du partage: «Selon un rapport du Conseil fédéral, une perceuse achetée par un privé n’est utilisée en moyenne qu’environ onze minutes au cours de sa durée de vie. En revanche, l’une de nos premières perceuses en location a déjà été empruntée 135 fois depuis 2020.»
On est donc largement au-delà de la durée d’utilisation normale. «Même si chacune des personnes qui a loué cet outil ne l’utilise que pendant cinq secondes, ces onze minutes ont déjà été dépassées. Cela montre bien combien nous économisons de matériel, d’énergie et d’argent en partageant nos ressources.»
Ce principe s’applique également aux articles de Noël, comme les guirlandes lumineuses, les décorations de Noël, etc. Autant d’objets qui restent pendant des mois dans les caves de nombreux foyers, alors qu’ils pourraient facilement être partagés.
Qui a recours à cette offre?
Des personnes très différentes ont recours à l’offre de Leihlager. Le plus souvent, ceux qui empruntent sont âgés de 30 à 39 ans. «Nous supposons qu’il s’agit d’une période de la vie durant laquelle on souhaite réaliser de nombreux projets, sans pour autant tout posséder.»
Cela dit, le profil des clients est bien plus large. «Notre plus jeune abonné annuel a 15 ans, alors que le plus âgé a 81 ans», explique Michael Flückiger. Et les raisons qui conduisent à emprunter sont également variées: «Certains veulent économiser de l’argent, d’autres agissent par conviction écologique, alors que d’aucuns souhaitent juste essayer de nouveaux objets sans devoir les acheter», poursuit-il.
Le partage permet d’économiser de l’espace et de l’argent
L’aspect pratique entre en ligne de compte. De nombreux appareils sont coûteux, encombrants, voire les deux. «Le fait d’emprunter gagne en attractivité, car les gens se rendent compte qu’ils n’ont pas besoin de posséder les objets pour pouvoir les utiliser», explique Michael Flückiger. Quant à l’espace, c’est une denrée rare, en particulier dans les villes. «Ceux qui n’ont pas besoin de stocker un appareil à raclette, un nettoyeur de tapis ou des guirlandes lumineuses dans leur cave sont moins stressés», assure le connaisseur.
Outre la durabilité et les coûts, Michael Flückiger relève un autre point intéressant: «L’emprunt crée le sentiment d’appartenir à une communauté. On se rencontre deux fois, au moment de chercher et de retourner l’objet, ce qui permet un échange d’expériences, chose qui n’arrive pratiquement jamais lors d’un achat.»
Indicembre questo negozio di Basilea è un turbine di attività. «Soprattutto glioggetti legati al Natale vanno a ruba: caraffe per il vin brulé, bracieri efornelli per la raclette», spiega Michael Flückiger, responsabile dellacomunicazione. Insomma, tutto ciò che rende speciale la sera di Natale.
Manon sono solo gli articoli natalizi ad essere richiesti. Uno dei beststellerpiù sorprendenti è il lavatappeti. «I basilesi evidentemente amano puliretappeti e divani», sorride Flückiger. «Abbiamo dovuto acquistare ben cinqueesemplari perché vengono sempre tutti noleggiati.»
Perchénoleggiare è più sostenibile?
Quelloche a prima vista sembra banale, in realtà ha un impatto importante: molti diquesti oggetti vengono utilizzati solo un paio d’ore all’anno generando però unconsumo di risorse sull’arco di tanti anni da quando vengono acquistate,immagazzinate da qualche parte e poi smaltite.
Ilpotenziale dello sharing viene dimostrato da uno degli esempi preferiti diFlückiger: «Secondo una ricerca dell’amministrazione federale, un trapanoacquistato da un privato viene utilizzato in media 11 minuti nell’arco di tuttala sua vita. Uno dei nostri primi trapani a noleggio per contro è stato invecegià noleggiato 135 volte dal 2020 a oggi.»
Inquesto modo, il normale valore di utilizzo è largamente superato. «Se tuttil’avessero utilizzato solo per cinque secondi, i famosi 11 minuti sarebbero giàstati comunque superati. Questo esempio permette di vedere chiaramente quantomateriale, quanta energia e quanti soldi possono essere risparmiati grazieall’utilizzo condiviso.»
Ilprincipio è facilmente applicabile anche agli oggetti natalizi: luci edecorazioni sono cose che molte famiglie tengono chiuse in cantina per mesianche se potrebbero tranquillamente essere condivise.
Chisfrutta questa offerta?
L’offertaviene sfruttata dalle persone più differenti. A noleggiare più spesso sono lepersone tra i 30 e i 39 anni. «Riteniamo che sia un età in cui molti voglionorealizzare progetti ma non possiedono ancora gli strumenti necessari»
Mail ventaglio di clienti è ampio: «Il nostro abbonato più giovane ha 15 anni, ilpiù vecchio 81», spiega Flückiger. E i motivi per noleggiare gli oggetti sonoaltrettanto variegati: «Alcuni vogliono risparmiare, altri cercano soluzionisostenibili e altri ancora vogliono semplicemente provare qualcosa di nuovosenza dover acquistare tutto il necessario.»
Losharing permette di risparmiare spazio e denaro
Unulteriore vantaggio della condivisione è di natura pratica. Molti apparecchisono costosi, ingombranti o entrambe le cose. «Il noleggio diventa interessanteperché le persone si accorgono che non è necessario possedere un oggetto perpoterlo utilizzare», spiega Flückiger. In particolare in città, lo spazio èspesso un bene limitato. «Chi non deve ammucchiare in cantina fornello daraclette, lavatappeti e luci natalizie si risparmia parecchio stress.»
Oltrealla sostenibilità e ai costi, Flückiger osserva anche un altro fenomeno:«Noleggiare fa sentire le persone parte di una comunità. Venendo a ritirare etornando a consegnare un oggetto ci si incontra due volte, si scambianoesperienze. Non capita mai facendo acquisti.»