2. Entdeckungstouren für Neugierige
Einmal Tourist sein ohne Reisestress? Ein Tagesausflug ist dafür ideal. Man kann unbekannte Ecken der eigenen Stadt, des Nachbarortes oder einer Region am anderen Ende des Landes entdecken.
Zürich Tourismus hat eine Liste von Stadtführungen zusammengestellt: Zu Fuss durch die historische Altstadt, mit dem e-Tuk-Tuk auf Stadtrundfahrt oder auf Food Tour durch Zürich West. Für alle, die lieber auf eigene Faust losziehen, hat die Organisation auch Stadtoasen, Spazierwege und die schönsten Aussichtspunkte aufgelistet.
Ähnliche Listen gibt es bei Schweiz Tourismus für alle anderen Städte und Regionen des Landes: Vom Rheinbaden in Schaffhausen über das Gleitschirmfliegen am Genfersee bis zu den Burgen rund um Bellinzona.
Wer es etwas absurder mag, wird bei Atlas Obscura fündig. Die Plattform präsentiert ungewöhnliche und skurrile Reiseziele auf der ganzen Welt – auch in der Schweiz.
3. Ab ins Zelt
Hotelübernachtungen sind in der Schweiz teuer. Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen auch nachts angenehm bleiben, kann Camping eine gute Alternative sein.
Damit das auch mit Instagram klappt, hat die Fotoplattform ifolor die schönsten Campingplätze der Schweiz zusammengestellt: Auf dem Bündner Campingplatz Silvaplana kommen Mountainbiker sowie Wind- und Kitesurfer inmitten einer imposanten Bergwelt auf ihre Kosten. In Tenero am Lago Maggiore gibt es italienisches Flair auf einem der beliebtesten Campingplätze des Landes. Und auf dem Camping Genève-Vésenaz kann man sich nach einem Städtetrip ins sechs Kilometer entfernte Genf mit Seeblick optimal erholen.
Viele Campingplätze bieten mittlerweile auch Glamping an – Glamping steht für glamouröses Camping. Zu Preisen, die oft unter Hotel- und Airbnb-Niveau liegen, lassen sich die Vorteile von Hotel und Campingplatz kombinieren.
4. Beliebte Challenges
In der Freizeit trennt sich die Spreu vom Weizen: Die einen wollen möglichst stressfrei durch den Tag kommen, die anderen brauchen die Herausforderung.
Der Wanderweg Via Alpina verläuft durch acht Alpenländer, darunter die Schweiz und Liechtenstein. Von den 116 Etappen führen 20 von Vaduz nach Montreux, für die man zwei bis drei Wochen einplanen sollte. Um zu beweisen, dass man den Weg auch wirklich zurückgelegt hat, kann man den Via Alpina Wanderpass bestellen.
Im Sommer und Frühherbst ist Marathonzeit: Je nach Kondition kann man sich an einen Ultra-Trail-Run, Halbmarathon oder 10-Kilometer-Lauf wagen. Swiss Running hat eine Übersicht aller Veranstaltungen zusammengestellt. Die Laufmarke On schätzt, dass Einsteiger für einen Marathon rund 17 Wochen trainieren müssen. Für einen Halbmarathon sind es rund zwölf Wochen.
5. Erwünschte Abkühlungen
Mit rund 1500 Seen und unzähligen Flüssen gilt die Schweiz als Wasserschloss Europas – da liegt für jeden eine Abkühlung drin. Ob mit Bergkulisse im Glarner Klöntalersee oder im Appenzeller Seealpsee, ob mitten in der Stadt am Zürcher Letten oder im Berner Marzilibad.
Wem es zu langweilig ist, am See oder Fluss zu liegen, der kann das Baden mit einer Wanderung, Camping oder einem Lauf verbinden – oder sich im Schlauchboot die Limmat oder Aare hinunter treiben lassen. Wichtig dabei: Rücksicht auf die Umwelt nehmen. Abfall und Schlauchboot nimmt man wieder mit. Die An- und Rückreise lässt sich gut mit dem öffentlichen Verkehr bewältigen.