Eine regenerative Landwirtschaft bedeutet, dass Bodengesundheit und Biodiversität gefördert werden. Foto: Unsplash

Was bedeutet eigentlich «regenerativ»?

Was bedeutet eigentlich «regenerativ»?

Que signifie réellement «régénératif»?

«Rigenerativo» è il nuovo «sostenibile»

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Regenerativ scheint das neuste Buzzword der Nachhaltigkeitsversprechen zu sein. Was steckt dahinter: Greenwashing oder echter Umweltschutz?

Nachhaltig, enkeltauglich, umweltfreundlich, grün. Alles Begriffe, mit denen Unternehmen sich und ihre Angebote gerne schmücken. Nur ist «nachhaltig» als Begriff weder geschützt noch hat er eine klare Definition. Was ist gemeint, wenn ein Produkt als nachhaltig bezeichnet wird? Die Produktionsbedingungen? Das Rohmaterial? Der Versand? Im besten Fall wird das transparent deklariert, im schlechteren nicht. Als Konsumentin oder Konsument bleibt oft nichts anderes übrig, als sich auf das Wort der Unternehmen zu verlassen.

Und nun, da Begriffe wie «nachhaltig» vom Banking-Sektor bis zur Modeindustrie dermassen inflationär verwendet werden, dass sie kaum noch Aufmerksamkeit erzeugen, fällt ein neues Wort dafür umso mehr auf: regenerativ.

Nur, was bedeutet regenerativ? Handelt es sich hier auch nur um eine Worthülse, wenn etwa internationale Modeunternehmen oder die Schweizer Landwirtschaft damit werben?

Was bedeutet regenerativ?

Regenerativ ist kein geschützter Begriff und kann verschieden ausgelegt werden. Aber im Grundsatz heisst es, so zu produzieren, dass die Umwelt nicht nur keinen Schaden nimmt, sondern sogar davon profitiert. Böden und Ökosysteme sollen regeneriert, die Biodiversität gefördert und das natürliche Gleichgewicht wiederhergestellt werden.

Warum ist es wichtig, regenerativ zu produzieren?

Gesunde Böden und Biodiversität sind Schlüsselfaktoren für gesunde Ökosysteme. Und die braucht es, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Regenerative Praktiken zielen also nicht nur darauf ab, so wenig Schaden wie möglich anzurichten, sondern eben jene Ökosysteme wiederherzustellen und zu fördern.

In welchen Bereichen kann etwas regenerativ sein?

  • Landwirtschaft: Der Begriff wird hauptsächlich mit der Landwirtschaft in Verbindung gebracht. Herkömmliche Landwirtschaft setzt oft auf Monokulturen und einen hohen Einsatz von Chemikalien und Düngemitteln. Die regenerative Landwirtschaft ist eine Form von Bio-Landwirtschaft, die sich vor allem der Bodengesundheit und der Biodiversität verschreibt.
  • Nahrungsmittel: Weil Nahrungsmittel mehrheitlich aus der Landwirtschaft stammen, begegnet man dem Begriff auch in diesem Zusammenhang. Das Thema wird immer populärer: Die ZHAW etwa bietet einen Master in «Preneurship for Regenerative Food Systems» an.
  • Bausektor: Auch Baumaterialien können regenerativ sein – oder eben nicht. An der ETH kann man einen CAS in «Regenerative Materials» absolvieren, in dem die Teilnehmenden lernen, zur «notwendigen ökologischen und sozialen Transformation im Baugewerbe beizutragen».
  • Modeindustrie: Die Mode- und Textilindustrie ist stark von der Landwirtschaft abhängig – vom Baumwollanbau bis zu Nutztieren. «Baumwolle ist die weltweit am meisten verwendete Faser und nutzt 2,5 Prozent des weltweiten landwirtschaftlichen Landes, während sie gleichzeitig enorme Mengen an Pestiziden und Herbiziden verbraucht», schreibt «Fashion Revolution».
  • Energie: Erneuerbare Energien werden auch regenerative Energien genannt. Gemeint sind Energiequellen, die sich natürlich erneuern oder unerschöpflich sind, wie Sonnen- oder Windenergie.

Nachhaltig, enkeltauglich, umweltfreundlich, grün. Alles Begriffe, mit denen Unternehmen sich und ihre Angebote gerne schmücken. Nur ist «nachhaltig» als Begriff weder geschützt noch hat er eine klare Definition. Was ist gemeint, wenn ein Produkt als nachhaltig bezeichnet wird? Die Produktionsbedingungen? Das Rohmaterial? Der Versand? Im besten Fall wird das transparent deklariert, im schlechteren nicht. Als Konsumentin oder Konsument bleibt oft nichts anderes übrig, als sich auf das Wort der Unternehmen zu verlassen.

Und nun, da Begriffe wie «nachhaltig» vom Banking-Sektor bis zur Modeindustrie dermassen inflationär verwendet werden, dass sie kaum noch Aufmerksamkeit erzeugen, fällt ein neues Wort dafür umso mehr auf: regenerativ.

Nur, was bedeutet regenerativ? Handelt es sich hier auch nur um eine Worthülse, wenn etwa internationale Modeunternehmen oder die Schweizer Landwirtschaft damit werben?

Was bedeutet regenerativ?

Regenerativ ist kein geschützter Begriff und kann verschieden ausgelegt werden. Aber im Grundsatz heisst es, so zu produzieren, dass die Umwelt nicht nur keinen Schaden nimmt, sondern sogar davon profitiert. Böden und Ökosysteme sollen regeneriert, die Biodiversität gefördert und das natürliche Gleichgewicht wiederhergestellt werden.

Warum ist es wichtig, regenerativ zu produzieren?

Gesunde Böden und Biodiversität sind Schlüsselfaktoren für gesunde Ökosysteme. Und die braucht es, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Regenerative Praktiken zielen also nicht nur darauf ab, so wenig Schaden wie möglich anzurichten, sondern eben jene Ökosysteme wiederherzustellen und zu fördern.

In welchen Bereichen kann etwas regenerativ sein?

  • Landwirtschaft: Der Begriff wird hauptsächlich mit der Landwirtschaft in Verbindung gebracht. Herkömmliche Landwirtschaft setzt oft auf Monokulturen und einen hohen Einsatz von Chemikalien und Düngemitteln. Die regenerative Landwirtschaft ist eine Form von Bio-Landwirtschaft, die sich vor allem der Bodengesundheit und der Biodiversität verschreibt.
  • Nahrungsmittel: Weil Nahrungsmittel mehrheitlich aus der Landwirtschaft stammen, begegnet man dem Begriff auch in diesem Zusammenhang. Das Thema wird immer populärer: Die ZHAW etwa bietet einen Master in «Preneurship for Regenerative Food Systems» an.
  • Bausektor: Auch Baumaterialien können regenerativ sein – oder eben nicht. An der ETH kann man einen CAS in «Regenerative Materials» absolvieren, in dem die Teilnehmenden lernen, zur «notwendigen ökologischen und sozialen Transformation im Baugewerbe beizutragen».
  • Modeindustrie: Die Mode- und Textilindustrie ist stark von der Landwirtschaft abhängig – vom Baumwollanbau bis zu Nutztieren. «Baumwolle ist die weltweit am meisten verwendete Faser und nutzt 2,5 Prozent des weltweiten landwirtschaftlichen Landes, während sie gleichzeitig enorme Mengen an Pestiziden und Herbiziden verbraucht», schreibt «Fashion Revolution».
  • Energie: Erneuerbare Energien werden auch regenerative Energien genannt. Gemeint sind Energiequellen, die sich natürlich erneuern oder unerschöpflich sind, wie Sonnen- oder Windenergie.

«Durable», «bénéfique aux générations futures», «respectueux de l’environnement», «vert». Autant de termes que les entreprises aiment manier pour se décrire et qualifier leurs offres. Le terme «durable» n’est toutefois pas protégé et n’a pas de définition claire. De quoi parle-t-on au juste quand un produit est qualifié de «durable»? Des conditions de production? De la matière première? De l’expédition? Dans le meilleur des cas, les entreprises se montrent transparentes, dans le pire des cas, l’opacité est de rigueur. Souvent, le consommateur doit se contenter de leur faire confiance.

Mais maintenant que des termes comme «durable» sont utilisés à tout-va, du secteur bancaire à l’industrie de la mode, et qu’ils n’attirent plus guère l’attention, un nouveau mot se profile: régénératif.

Mais que veut-il dire? S’agit-il également d’une vaine formule permettant aux entreprises internationales à la mode ou à l’agriculture suisse de faire leur publicité?

Que signifie «régénératif»?

Régénératif n’est pas un terme protégé et peut donc être interprété de différentes façons. Mais, en principe, cela signifie produire de telle manière à ne pas nuire à l’environnement, voire à lui être profitable. Les sols et les écosystèmes doivent être régénérés, la biodiversité encouragée et l’équilibre naturel rétabli.

Pourquoi est-il important de produire de manière régénérative?

Des sols sains et une bonne biodiversité sont des facteurs clés pour des écosystèmes florissants. Et c’est précisément ce dont nous avons besoin pour lutter contre le changement climatique. Les pratiques régénératives ne visent donc pas seulement à causer le moins de dégâts possibles, mais aussi à restaurer et à promouvoir ces mêmes écosystèmes.

Dans quels domaines peut-on parler de régénération?

  • L’agriculture: ce terme est principalement associé à l’agriculture. Alors que l’agriculture traditionnelle repose souvent sur des monocultures et une utilisation importante de produits chimiques et d’engrais, son pendant régénératif est une forme d’agriculture biologique qui se consacre avant tout à la santé des sols et à la biodiversité.
  • L’alimentation: les aliments étant majoritairement issus de l’agriculture, on rencontre également ce terme dans ce contexte. Cette thématique est d’ailleurs de plus en plus populaire. La Haute école des sciences appliquées de Zurich (ZHAW) propose, par exemple, un master en «Preneurship for Regenerative Food Systems».
  • Le secteur de la construction: les matériaux de construction peuvent aussi être régénératifs. À l’École polytechnique fédérale de Zurich (ETH), il est possible de suivre un Certificate of Advanced Studies (CAS) en «matériaux régénératifs», dans lequel les participants apprennent à «contribuer à la nécessaire transformation écologique et sociale dans le secteur de la construction».
  • L’industrie de la mode: l’industrie textile est fortement dépendante de l’agriculture – de la culture du coton aux animaux d’élevage. «Le coton est la fibre la plus usitée au monde et utilise 2,5% des terres agricoles mondiales, tout en consommant d’énormes quantités de pesticides et d’herbicides», écrit Fashion Revolution.
  • L’énergie: les énergies renouvelables sont également appelées énergies régénératives. Il s’agit de sources d’énergie qui se renouvellent naturellement ou qui sont inépuisables, comme l’énergie solaire ou éolienne.

Sostenibile, per un futuro migliore, ecologico, green: tutti concetti con cui le imprese addobbano volentieri le proprie offerte. La parola «sostenibile» non è però un termine protetto e non ha una propria chiara definizione. Cosa significa quando un prodotto è descritto come «sostenibile»? Parliamo delle condizioni di produzione? Delle materie prime? Della spedizione? Nel migliore dei casi viene dichiarato in modo trasparente, nel peggiore non si sa nulla. Come consumatori non ci resta spesso che affidarci alla parola dell’impresa.

E ora che i termini come «sostenibile» vengono sfruttati da tutti, dal settore bancario fino all’industria della moda, in quantità quasi inflazionistiche, nessuno ci fa più attenzione. Serve un nuovo concetto: rigenerativo.

Ma cosa significa «rigenerativo»? Si tratta solo di parole vuote che le imprese di moda internazionale e l’agricoltura svizzera sfruttano nelle loro pubblicità?

Cosa significa «rigenerativo»?

Rigenerativo non è un concetto protetto e può essere utilizzato con significati differenti. Fondamentalmente però significa produrre con metodi che non solo non sono nocivi per l’ambiente ma che producono attivamente benefici. Suolo ed ecosistema vengono rigenerati, viene promossa la biodiversità e ristabilito l’equilibrio naturale.

Perché è importante produrre in modo rigenerativo?

Suolo sano e biodiversità sono fattori chiave per un ecosistema funzionante che a sua volta è essenziale per combattere i cambiamenti climatici. Le pratiche rigenerative non mirano quindi a causare il minor danno possibile ma a rispristinare e promuovere tutti gli ecosistemi.

In quali settori si può parlare di rigenerativo?

  • Agricoltura: questo concetto viene utilizzato soprattutto in relazione con l‘agricoltura. L’agricoltura classica punta spesso su monocolture e su un utilizzo massiccio di sostanze chimiche e concimi. L’agricoltura rigenerativa è una forma di agricoltura biologica che si concentra soprattutto sulla salute del suolo e sulla biodiversità.  
  • Alimenti: poiché la maggior parte degli alimenti deriva dall‘agricoltura, anche nel settore alimentare è possibile incontrare questa definizione. Il tema è sempre più popolare: l’Università di scienze applicate di Zurigo offre un master in «Preneurship for Regenerative Food Systems».  
  • Settore edilizio: anche i materiali da costruzione possono essere rigenerativi... o non esserlo del tutto. Al Politecnico federale di Zurigo è possibile seguire un CAS in «Regenerative Materials» in cui i partecipanti imparano a «contribuire alle necessarie trasformazioni ecologiche e sociali nel settore edilizio».  
  • Industria della moda: l’industria tessile e della moda è strettamente legata all’agricoltura, dalla coltivazione del cotone fino all’allevamento degli animali da reddito. «Il cotone è il filato più utilizzato a livello mondiale e occupa il 2,5% della superficie agricola. Nei campi vengono però utilizzate quantità massicce di pesticidi ed erbicidi», scrive Fashion Revolution.  
  • Energia: le energie rinnovabili vengono chiamate anche energie rigenerative. Si intendono le fonti di energia che si rinnovano naturalmente o sono inesauribili come l’energia solare o eolica.  
Auch in der Modeindustrie stösst man vermehrt auf den Begriff «regenerativ». Foto: Unsplash
Reisen: Lange Flugreisen sind echte Klimakiller. Darum lieber auf Ferien im eigenen Land setzen. Muss es doch mal weiter weg sein, dann bitte unbedingt den kleinen Aufpreis für die CO₂-Kompensation bezahlen.
Die Frage ist jedoch: Handelt es sich um ein echtes Nachhaltigkeitsversprechen oder um Greenwashing? Foto: Unsplash
Reisen: Lange Flugreisen sind echte Klimakiller. Darum lieber auf Ferien im eigenen Land setzen. Muss es doch mal weiter weg sein, dann bitte unbedingt den kleinen Aufpreis für die CO₂-Kompensation bezahlen.
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Wie erkenne ich, ob etwas wirklich regenerativ ist?

Die internationale Non-Profit-Organisation Local Futures beschreibt eine Reihe von Punkten, anhand derer Konsumentinnen und Konsumenten erkennen können, ob Nahrungsmittel tatsächlich wie behauptet regenerativ hergestellt werden oder ob es sich um schlichtes Greenwashing handelt. Unter anderem:

  • Kleine Betriebe: Grosse Monokulturfarmen – ausgerichtet auf Exportmärkte und fast immer abhängig von toxischen Chemikalien – können nicht wirklich regenerativ sein. Kleine Landwirtschaftsbetriebe erleichtern biologische, umweltschonendere Anbaumethoden.
  • Diversifizierte Produktion: Vielfalt ist ein grundlegendes Prinzip des Lebens. Um gesunde Böden zu bilden, Insekten und Vögel zu unterstützen und das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen, ist es entscheidend, eine Reihe verschiedener Nahrungsmittel und Tiere auf demselben Land zu züchten.
  • Anbindung an lokale Märkte: Die Reduzierung von Distanzen ist entscheidend, um Emissionen oder Verpackungsmaterial zu verringern.
  • Persönliche Beziehungen: Verbindungen zwischen Produzenten, Verarbeitern, Einzelhändlern und Verbrauchern helfen, alle gegenseitig verantwortlich zu halten. Sie fördern das Wohlbefinden der Gemeinschaft. So können Nahrungsmittelsysteme auch zur sozialen Regeneration beitragen.

Gibt es Labels für regenerative Landwirtschaft?

In der Schweiz gibt es seit 2023 ein Label, das Landwirtschaftsbetrieben die Möglichkeit gibt, ihre Produkte als regenerativ zertifizieren zu lassen. Dafür müssen eine Humus- sowie eine Klimabilanz erstellt sowie ein Tierwohlindex ausgefüllt werden.

Auf internationaler Ebene existiert seit einiger Zeit die «Regenerative Organic»-Zertifizierung, die unter anderem von der Outdoormarke Patagonia mitgegründet wurde. Das Label wird zurzeit noch aufgebaut und soll langfristig weltweit verfügbar sein.

Wie erkenne ich, ob etwas wirklich regenerativ ist?

Die internationale Non-Profit-Organisation Local Futures beschreibt eine Reihe von Punkten, anhand derer Konsumentinnen und Konsumenten erkennen können, ob Nahrungsmittel tatsächlich wie behauptet regenerativ hergestellt werden oder ob es sich um schlichtes Greenwashing handelt. Unter anderem:

  • Kleine Betriebe: Grosse Monokulturfarmen – ausgerichtet auf Exportmärkte und fast immer abhängig von toxischen Chemikalien – können nicht wirklich regenerativ sein. Kleine Landwirtschaftsbetriebe erleichtern biologische, umweltschonendere Anbaumethoden.
  • Diversifizierte Produktion: Vielfalt ist ein grundlegendes Prinzip des Lebens. Um gesunde Böden zu bilden, Insekten und Vögel zu unterstützen und das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen, ist es entscheidend, eine Reihe verschiedener Nahrungsmittel und Tiere auf demselben Land zu züchten.
  • Anbindung an lokale Märkte: Die Reduzierung von Distanzen ist entscheidend, um Emissionen oder Verpackungsmaterial zu verringern.
  • Persönliche Beziehungen: Verbindungen zwischen Produzenten, Verarbeitern, Einzelhändlern und Verbrauchern helfen, alle gegenseitig verantwortlich zu halten. Sie fördern das Wohlbefinden der Gemeinschaft. So können Nahrungsmittelsysteme auch zur sozialen Regeneration beitragen.

Gibt es Labels für regenerative Landwirtschaft?

In der Schweiz gibt es seit 2023 ein Label, das Landwirtschaftsbetrieben die Möglichkeit gibt, ihre Produkte als regenerativ zertifizieren zu lassen. Dafür müssen eine Humus- sowie eine Klimabilanz erstellt sowie ein Tierwohlindex ausgefüllt werden.

Auf internationaler Ebene existiert seit einiger Zeit die «Regenerative Organic»-Zertifizierung, die unter anderem von der Outdoormarke Patagonia mitgegründet wurde. Das Label wird zurzeit noch aufgebaut und soll langfristig weltweit verfügbar sein.

Comment peut-on savoir si quelque chose est vraiment «régénératif»?

Local Futures, une organisation internationale à but non lucratif, décrit une série de points qui permettent aux consommateurs de savoir si les aliments sont réellement produits de manière régénérative, comme ils le prétendent, ou s’il s’agit tout simplement de greenwashing. En voici quelques-uns:

  • les petites exploitations: les grandes fermes en monoculture – orientées vers les marchés d’exportation et presque toujours dépendantes de produits chimiques toxiques – ne peuvent pas être réellement régénératrices, contrairement aux petites exploitations agricoles, qui facilitent les méthodes de culture biologiques, plus respectueuses de l’environnement.
  • une production diversifiée: la variété est un principe fondamental de la vie. Pour constituer des sols sains, soutenir les insectes et les oiseaux, et rétablir l’équilibre écologique, il est essentiel de cultiver une gamme d’aliments différents et d’élever des espèces d’animaux multiples sur la même terre.
  • la connexion aux marchés locaux: la réduction des distances est essentielle pour diminuer les émissions ou les matériaux d’emballage.
  • les relations personnelles: les liens entre les producteurs, les transformateurs, les détaillants et les consommateurs aident à garder tout le monde mutuellement responsable. Ils favorisent le bien-être de la communauté. Ainsi, les systèmes alimentaires peuvent également contribuer à la régénération sociale.

Y a-t-il des labels destinés à l’agriculture régénérative?

En Suisse, il existe, depuis 2023, un label qui permet aux exploitations agricoles de faire certifier leurs produits comme étant régénératifs. Pour cela, il faut établir un bilan humique, un bilan climatique, mais aussi remplir un index du bien-être animal.

Au niveau international, on trouve depuis quelque temps la certification «Regenerative-Organic», cofondée, entre autres, par la marque de vêtements de plein air Patagonia. Le label est encore en cours de création et devrait bientôt être disponible dans le monde entier.

Come riconoscere se un prodotto è davvero «rigenerativo»?

L’organizzazione internazionale non-profit Local Futures fornisce una serie di punti grazie ai quali i consumatori possono verificare se determinati alimenti sono davvero prodotti con metodi rigenerativi come dichiarato o se si tratta di un deplorevole tentativo di greenwashing. Tra questi troviamo:

  1. Piccole imprese: le grandi imprese a monocoltura, orientate al mercato dell’esportazione e quasi sempre dipendenti da sostanze chimiche tossiche, non possono davvero essere rigenerative. Per le piccole imprese agricole è più semplice attuare metodi di coltivazione biologici e sostenibili.
  2. Produzione diversificata: la diversità è un principio fondamentale della vita. Per avere un suolo sano, proteggere insetti e uccelli e ristabilire l’equilibrio ecologico, è essenziale coltivare e allevare una grande varietà di piante e animali sulla stessa terra.
  3. Mercati locali: la riduzione delle distanze è essenziale per diminuire le emissioni e i materiali da imballaggio.
  4. Conoscenze personali: il legame tra chi produce, chi lavora, chi rivende e chi consuma è essenziale per far sì che tutti si sentano responsabili del benessere degli altri. Promuove il benessere dell‘intera comunità. Il sistema alimentare contribuisce quindi anche alla rigenerazione sociale.  

Esistono label per l’agricoltura rigenerativa?

Dal 2023 in Svizzera esiste un label che offre la possibilità alle imprese agricole di certificare i propri prodotti come rigenerativi. Per ottenere la certificazione occorre soddisfare un bilancio dell’humus e del clima nonché un indice del benessere animale.

A livello internazionale esiste già da qualche tempo una certificazione «Regenerative-Organic» fondata tra l’altro in collaborazione con il marchio di moda outdoor Patagonia. Il label è ancora in fase di elaborazione ma a lungo termine sarà disponibile in tutto il mondo.

Erste Veröffentlichung: 
27.2.2024
  |  Letztes Update: 
6.4.2024
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