Endlich Ferien. Nach all den Belastungen, die der Lockdown mit sich gebracht hat, haben viele von uns eine Auszeit dringend nötig. Weil aber nach wie vor Einschränkungen gelten, droht die Ferienplanung gleich zum nächsten Stressfaktor zu werden.
Viele überlegen hin und her, welches Ferienziel sie anpeilen sollen. Die meisten Grenzen innerhalb Europas sind wieder offen. Wir könnten also nach Mallorca fliegen oder an die Adria fahren. Ein Sandstrand am Meer und mediterrane Küche sind für viele Schweizerinnen und Schweizer in den Sommerferien ein Must.
Aber wie ist dann die Situation vor Ort? Müssen wir mit der Maske an den Strand? Und haben Fischrestaurants Platz, ohne dass man Wochen im Voraus reserviert hat? In den Ferien möchte man doch auch einmal spontan etwas unternehmen und nicht jedes Detail weit im Voraus planen müssen.
Erholsame Ferien in den Schweiz
Wer keinen Stress bei der Reiseplanung will, bleibt in der Schweiz. Hier kennen wir die Regeln und haben uns an die Einhaltung der Schutzmassnahmen gewöhnt. Zudem gibt es auch hier wunderbare Landschaften, Sonnenschein und heisse Nächte.
In Graubünden, im Berner Oberland, im Wallis und im Waadtland warten Wälder und Wiesen mit genug Platz, dass Wanderer und Biker ganz einfach Abstand halten können. Auch in unseren Städten hat es Platz, weil viele Touristen aus dem Ausland fehlen. Und unsere Flüsse und Seen sind warm genug, dass auch Wasserratten auf ihre Kosten kommen. So verbringen wir erholsame Ferien. Und wir sparen erst noch CO2.
Der Klimawandel wird uns noch länger beschäftigen als die Coronakrise. Darum macht es Sinn, sich Gedanken über die Ökobilanz unserer Ferien zu machen. Wer für Badeferien von Zürich nach Mallorca fliegt, produziert gut 143 Kilogramm CO2, dazu kommen Feinstaub und Stickoxide. Eine Zugfahrt von Bern nach Lausanne, schlägt nur mit 118 Gramm CO2 zu Buche – und baden macht auch im Genfersee Spass. Wer genau wissen will, welche Reise wie viel Emissionen verursacht, kann das ganz einfach hier berechnen lassen.


